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Pecha Kucha und Diskussionsabend: „New Work“ – Neue Arbeitswelten

Co-Working Space in New York
Co-Working Space in New York | Bestimmte Rechte vorbehalten von Inhabitat

Die Regionalgruppe Schleswig-Holstein der Gesellschaft für Informatik lädt am 13. Juni 2013 ins KITZ zum Diskussionsabend rund um das Thema „Neue Arbeitswelten“ ein. Verschiedene Referenten von Co-Working-Organisator bis Freiberufler, von Studierenden bis zu Professorin werden Aspekte der neuen Arbeitswelten im Pecha Kucha-Format (20 Folien á 20 Sekunden) als Impuls für anschließende Diskussionen präsentieren.

„Industrie 4.0“ war das Schlagwort der letzten Wochen, die Veränderung von Produktions- und Arbeitswelten durch eine weiter fortschreitende Digitalisierung. In Großstädten sind Beta-Häuser und sogenannte Co-Working-Spaces ein Anzeichen dieser Veränderung. Viele Unternehmen sind auf der Suche nach optimalen Formen der internen oder unternehmensübergreifenden Kooperationsform der Arbeit. Cory Doctorow beschreibt die Auswirkung des Digitalisierungswandels in seinem Buch „makers“ als „New Work“. Das Stichwort „New Work“ will die Gesellschaft für Informatik aufgreifen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten:

  • Dr. Stephan Raimer – Arbeitswelten 4.0
  • Prof. Dr. Doris Weßels – New Work: GenY ante portas
  • Dr. Christian Wiele / Inga Wiele – meer zeit & company – Neues Arbeiten für Eiderstedt
  • Christof Ortmann – Coworking – How to survive as a freelancer
  • Stefan Rehm – Wissensarbeit – mehr als Digitale Welt
  • Klaas Fisser – New Work: HRM meets Social Media

Im Anschluss an die Pecha Kucha–Präsentationen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Open Space resultierende Fragen erörtern und diskutieren.

Termin

13. Juni 2013
19:00 – 21.30 Uhr

KITZ
Kieler Innovations– und Technologiezentrum
Schauenburgerstr. 116
24118 Kiel

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Kommentare

Thilo

Zu „New Work“ ha­be ich den Wikipedia-Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/New_Work ge­le­sen: Ich finds im­mer et­was be­fremd­li­ch wie Philosophen si­ch ein System aus­den­ken. „Ende des Job-Systems“ klingt wie „Ende der Arbeit“ (Rifkin,http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_der_Arbeit) . Aus mei­ner Sicht ha­ben si­ch da die meis­ten Zukunftsvisionen nicht be­wahr­hei­tet. Sicher gibt es da auch ei­ne klei­ne Klasse der Kreativen, für die das zu­trifft, aber für die brei­te Masse se­he ich die­se Modelle nicht als rea­lis­ti­sch an. Und in­so­fern ge­sell­schaft­li­ch ir­rele­vant. Fakt ist ja z.B., dass Erwerbsarbeit nach klas­si­schem Muster welt­weit die letz­ten 20 Jahre eher ex­plo­diert ist, ins­be­son­de­re bei der Consumer-Elektronik und bei Textilien. In Deutschland hat das ab­ge­nom­men, ja aber auch da se­he ich kein Ende der Arbeit in Sicht.

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