Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Pecha Kucha und Diskussionsabend : „New Work“ – Neue Arbeitswelten

Co-Working Space in New York
Co-Working Space in New York | Bestimmte Rechte vorbehalten von Inhabitat

Steffen Voß

Die Regionalgruppe Schleswig-Holstein der Gesellschaft für Informatik lädt am 13. Juni 2013 ins KITZ zum Diskussionsabend rund um das Thema „Neue Arbeitswelten“ ein. Verschiedene Referenten von Co-Working-Organisator bis Freiberufler, von Studierenden bis zu Professorin werden Aspekte der neuen Arbeitswelten im Pecha Kucha-Format (20 Folien á 20 Sekunden) als Impuls für anschließende Diskussionen präsentieren.

„Industrie 4.0“ war das Schlagwort der letzten Wochen, die Veränderung von Produktions- und Arbeitswelten durch eine weiter fortschreitende Digitalisierung. In Großstädten sind Beta-Häuser und sogenannte Co-Working-Spaces ein Anzeichen dieser Veränderung. Viele Unternehmen sind auf der Suche nach optimalen Formen der internen oder unternehmensübergreifenden Kooperationsform der Arbeit. Cory Doctorow beschreibt die Auswirkung des Digitalisierungswandels in seinem Buch „makers“ als „New Work“. Das Stichwort „New Work“ will die Gesellschaft für Informatik aufgreifen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten:

Im Anschluss an die Pecha Kucha–Präsentationen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Open Space resultierende Fragen erörtern und diskutieren.

Termin

13. Juni 2013
19:00 – 21.30 Uhr

KITZ
Kieler Innovations– und Technologiezentrum
Schauenburgerstr. 116
24118 Kiel

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Kommentare

Thilo
Thilo:

Zu „New Work“ habe ich den Wikipedia-Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/New_Work gelesen: Ich finds immer etwas befremdlich wie Philosophen sich ein System ausdenken. „Ende des Job-Systems“ klingt wie „Ende der Arbeit“ (Rifkin,http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_der_Arbeit) . Aus meiner Sicht haben sich da die meisten Zukunftsvisionen nicht bewahrheitet. Sicher gibt es da auch eine kleine Klasse der Kreativen, für die das zutrifft, aber für die breite Masse sehe ich diese Modelle nicht als realistisch an. Und insofern gesellschaftlich irrelevant. Fakt ist ja z.B., dass Erwerbsarbeit nach klassischem Muster weltweit die letzten 20 Jahre eher explodiert ist, insbesondere bei der Consumer-Elektronik und bei Textilien. In Deutschland hat das abgenommen, ja aber auch da sehe ich kein Ende der Arbeit in Sicht.

9.6.2013 um 20:34

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