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re:publica13: Gedämpfte Euphorie in toller Atmosphäre

re:publica 13 | Foto: Steffen Voß
re:publica 13 | Foto: Steffen Voß

Für drei Tag war Berlin mal wie­der der Nabel der Internetwelt: Vom 6.-8. Mai fand im Station die re:publica statt – Die größ­te Blogger-Konferenz dies­seits des Atlantiks. 5000 Konferenzgäste dis­ku­tier­ten in ei­ne Vielzahl Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops über die Zukunft des Netzes. Nach ei­ner Reihe netz­po­li­ti­scher Rückschläge in den letz­ten Monaten war die Stimmung in­halt­li­ch eher ge­dämpft. Trotzdem wa­ren es drei span­nen­de Tage in de­nen ich mit vie­len, tol­len Menschen ge­spro­chen und viel Neues ge­lernt ha­be.

Es war mei­ne er­s­te re:publica im ehe­ma­li­gen Berliner Postbahnhof am Gleisdreieck. Die Räumlichkeiten sind we­sent­li­ch of­fe­ner und freund­li­cher als die Räume im und um den Friedrichstadtpalast. Das liegt auch dar­an, dass al­les mehr zu­sam­men hängt und man nicht di­rekt auf der Straße steht, wenn man mal an die fri­sche Luft geht. Über dem Hof des „Station“ hat­te im­mer den Flair ei­nes Musikfestivals und das WLAN funk­tio­nier­te! Alle drei Tage! Bei 6500 Clients auf ei­ner rie­si­gen Fläche und in vie­len ver­schie­de­nen Räumen, ist das ei­ne wirk­li­ch tol­le Leistung.

Die re:publica-App war ei­ne ech­te Hilfe: Am Tag vor der Reise nach Berlin bin ich al­le Sessions ein­mal durch­ge­gan­gen und ha­be al­le in­ter­es­san­ten Sessions „ge­favt“ – da­na­ch hat mi­ch die App recht­zei­tig an die­se Sessions er­in­nert. Ich bin dann auch spon­tan in an­de­re Sessions ge­gan­gen, aber das Grundprogramm stand schon ein­mal. Ich hät­te aber no­ch ein paar Anregungen für die App:

  • Mir fehl­te die Gesamtliste. Das klingt ko­mi­sch, weil die Liste na­tür­li­ch sehr lang wä­re, aber es ist sehr prak­ti­sch, ein­fach chro­no­lo­gi­sch al­les ein­mal durch­zu­ge­hen und Spannendes vor­zu­mer­ken. So mus­s­te ich ent­we­der al­le Tage und al­le Kategorien oder al­le Räume ein­mal durch­ge­hen. Das war viel hin und her Geklicke.
  • Mir fehl­te ei­ne „Was läuft gleich“ Übersicht mit den Sessions, die als nächs­tes Beginnen
  • In mei­ner Favoritenlisten hät­te ich mir wie­der­um ge­wünscht, dass ich den Tag aus­wäh­len kann. Am drit­ten Tag mus­s­te ich re­la­tiv weit nach un­ten blät­tern.

Am Catering kann man nichts aus­set­zen. Das Essen war le­cker und die Preise okay. Ich hät­te mir viel­leicht ei­nen zu­sätz­li­chen Getränkestand ge­wünscht. Zwischenzeitlich mus­s­te man da ganz schön Schlange ste­hen. Auch zum Thema Kaffee könn­te man si­ch viel­leicht no­ch et­was aus­den­ken. Vielleicht fin­det si­ch da ja auch ein in­ter­es­san­ter Sponsor.

Insgesamt war al­les wirk­li­ch vor­bild­li­ch or­ga­ni­siert. Als Speaker hat­te ich zum ers­ten Mal ei­nen klei­nen Einblick in die Abläufe „hin­ter den Kulissen“ und auch da wird nichts dem Zufall über­las­sen: Wir wur­den ge­be­ten ei­ne hal­be Stunde vor un­se­rer Session an der Bühne zu sein. Dort war je­mand, der uns al­les Wichtige er­klärt hat und mit dem wir letz­te Anweisungen be­spre­chen konn­ten. Uns wur­de so­gar der Kasten Bier für die Session auf die Bühne ge­stellt. Dafür dass das über­wie­gend mit frei­wil­li­gen Helferinnen und Helfern um­ge­setzt wur­de, ist das ei­ne ech­te Leistung.

Danke an al­le, die die re:publica mög­li­ch ge­macht ha­ben: Die Orga, die Helferinnen und Helfer, die Firmen, die fi­nan­zi­ell un­ter­stüt­zen und al­len an­de­ren, die ich jetzt nicht auf der Liste ha­be. Danke auch an mei­ne Mit-Ironblogger_innen für un­se­re schö­ne Session! Bis zum nächs­ten Jahr!

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