Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Portable Apps : Mobiles Büro auf dem USB-Stick

USB-Stick
USB-Stick | Foto: Some rights reserved by FredoAlvarez

Steffen Voß

Das Betriebssystem wird immer unwichtiger. Kauft man sich einen Apple Rechner, kann der inzwischen auch schon Windows. Unter Linux lässt sich Windows emulieren und überhaupt gibt es alle wichtigen Büroanwendungen inzwischen im Netz (Text, Tabellen, E-Mail, Office komplett, usw.) – Auch die Abhängigkeit von einem bestimmten Rechner lässt dadurch stark nach. Spätestens seit es mit USB-Sticks Datenträger gibt, die groß und flexibel genug sind, um sie ernsthaft für die Arbeit einzusetzen.„Portable Apps“ ist eine Sammlung verschiedenster Anwendungen für den Büroalltag, die von einem handelsüblichen USB-Stick laufen. Darunter sind OpenOffice, Firefox, Thunderbird, Lightning usw. Alle Programme sind so konfiguriert, dass sie keinerlei Installation auf dem Rechner selbst bedürfen: Einfach den Stick einstecken und losarbeiten.

Die Dateien können dann wiederum auf dem Stick oder auf dem lokalen Rechner gespeichert werden. Das enthaltene Backup-Programm sorgt dafür, dass die Dateien immer gesichert werden.

Der Vorteil: Man hat immer sein komplettes Office mit allen nötigen Einstellungen zur Hand. Egal ob man am heimischen Desktop oder am Laptop oder an einem fremden Rechner arbeitet. Überall hat man die gleichen Einstellungen und den gleichen Datenbestand.

Die Portable Apps Suite gibt es in zwei Ausführungen: Standard (installiert ca. 260MB) und Lite (installiert ca. 105MB). Außerdem gibt es Portable Apps Base (installiert ca. 1MB) – darauf aufbauend kann man sich den Programmumfang selbst zusammenstellen.

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  1. Das Büro für unterwegs

Kommentare

Carsten Volmer
Carsten Volmer:

Die Tools sind echt ganz nett. Ich setze seit einigen Monaten die PortableApps auf meinen USB-Stick ein und das ist bei der Nutzung von mehreren Rechner sehr praktisch. Nur sollte man aufpassen, dass z.B. die portable-Versionen von Filezilla, Skype, etc. hinreichend verschlüsselt werden. Ansonsten könnten die Probleme beim Verlust des USB-Sticks katastrophal sein. Aber wie ich sehe, hast du darüber auch einen Beitrag geschrieben.

Grüße, Carsten Volmer

5.5.2007 um 14:45
Steffen
Steffen:

Jo! Hier habe ich beschrieben, wie man den Stick verschlüsselt. Dann können keine geheimen Daten mehr in die Hände Dritter fallen.

6.5.2007 um 11:02
Gast
Gast:

Manche haben ihr Hirn in der Hose , das ist war , ich habe alles am Stick, das Erspart Zeit und Stress nach der Instalation geht es schon los – aber vieleicht gibt es einmal ein Kopletpacket auf Deutsch – Von Autostart bis zum Zip.

20.10.2009 um 16:47
Gast
Gast:

Ach ja würde mal gerne die Suppernanny kennenenlernen, wer hat echt Kontakt mit der Liebsten und inteligentesten Frau auf Erden.

20.10.2009 um 16:49

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