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Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.: Open Source Projekt-Management-Software im Büroalltag

Am 19.4.2007 lud die Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. (GPM) zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Open Source Projekt-Management Software im Büroalltag“ in die Büros der Firma PPI in Kiel ein. Dr. Raimer von der WTSH stellte recht kurzweilig einige „kleine Helferlein“ vor, die beim alltäglichen Projekt-Management helfen – vor allem dann, wenn Microsoft Project eine Nummer zu groß ist.Nachdem Savas Cetin von PPI deren Lotus Notes basierte PM Lösung „PASST“ vorgestellt und alle 17 Teilnehmer ihre Abneigung gegen MS Project bekundet hatten, stellte Dr. Stephan Raimer verschiedene Tools vor, die im Rahmen kleinerer Projekte und allgemein im Büroalltag gute Dienste tun.

Als richtige Projekt-Management Lösung kommt zum Beispiel Open Workbench aus einer langen Liste von möglichen Programmen in Frage. Laut Wikipedia sollen sich MS Project und Open Workbench mittlerweile in vielen Funktionalitäten ähneln, wobei Open Workbench MS Project aber überlegen sein soll.

Als ASP-Lösung stellte Herr Raimer „ProjectPlace“ vor. Das hat zwar den Vorteil, dass man global auf das Projekt-Management-Tool zugreifen kann, aber es ist mit 17.-EUR pro Anwender und Monat eigentlich keine Freeware. Und schließlich: Wer hat schon gerne interne Unternehmensinformationen auf einem fremden Server liegen?

Kostenlos und OpenSource wiederum ist das Programm GanttProject – Einer Java-basierten Lösung zur Erstellung von Gantt-Diagrammen für das Projekt-Management.

Darüberhinaus stellte Herr Raimer noch einige nicht direkt mit Projekt-Management zusammenhängende Tools vor, die ich mir aber erst einmal im Einzelnen anschauen möchte.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr gelungen und recht ungezwungen. Zwar drehte sich nicht alles um das Projekt-Management, jedoch waren auch die anderen Tipps durchaus interessant. Es gibt so viele spezielle Programme – viele davon mittlerweile auch OpenSource – da ist so ein Abend eine gute Einführung in einen neuen Themenbereich.

Wer sich weiterhin für Termine dieser Art in Schleswig-Holstein interessiert, sollte den Kalender der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein im Auge behalten.

Software

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Kommentare

Frank

Hallo!

woll­te mi­ch für den schnel­len und wirk­li­chen prak­ti­schen Tipp be­dan­ken. Habe mir nach dem Lesen hier di­rekt mal das OpenWorkBench ge­zo­gen und kann da­mit klas­se un­se­re Anforderungen um­set­zen. Bisher ha­ben wir das zwar auch al­les schon hin­be­kom­men. Aber nach ei­nem Nachmittag Beschäftigung klappt das jetzt ziem­li­ch kom­for­ta­bel und schnell.

Viele Grüße
Frank

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