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Micropayment: Ein kleines Flattr-Revival

Flattr
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Auf kaffeeringe.de gibt es wie­der ei­nen Button für Flattr. Meinen ei­ge­nen Account ha­be ich be­stimmt 2 Jahre nicht mehr be­nutzt. Nachdem Flattr aber die Funktion ein­ge­führt hat, dass man Tweets „flattrn“ kann, hat mir hin und wie­der je­mand ein paar Cent zu­ge­steckt. Ich will mi­ch jetzt re­van­chie­ren: Ich ha­be mei­ne Account wie­der mit ein we­nig Geld be­füllt und an­ge­fan­gen Leute zu flattrn.

Ich glau­be nicht, dass ich Geld mit Flattr ver­die­nen wer­de. Aber das fin­de ich nicht wich­tig. Ich fin­de gut, dass es so ei­ne Art Like-Button gibt, mit dem man wirk­li­ch vor al­lem ei­ner Person dankt und nicht gleich zur Datensammlung ei­nes Unternehmens bei­trägt, das wie­der­um von die­sen Daten lebt. Natürlich muss auch Flattr ver­wal­ten, wer wen ge­flattrt hat. Es ist aber klar, dass Flattr von den 10% Transfer-Provision lebt.

Außerdem ist Flattr mit Abstand das sym­pa­tischs­te Micropayment-System, das ich ken­ne. Und man kann dort in­zwi­schen auch ge­zielt hö­he­re Beträge spen­den oder Accounts abon­nie­ren – die be­kom­men dann au­to­ma­ti­sch je­den Monat ei­nen Klick. Das fin­de ich un­ter­stüt­zens­wert, auch wenn es nicht per­fekt ist. Deswegen ha­be ich mir ei­nen Flattr-Button pas­send zu mei­nen an­de­ren Social-Network-Buttons ge­baut und in die Seite in­te­griert.

Ein we­nig scha­de fin­de ich, dass man bei Flattr zwar al­le mög­li­chen Social Networks mit sei­nem Account ver­bin­den kann, da­mit dann an­de­re Leute per Browser-Plugin ein­fach Tweets oder Fotos bei Flickr flattrn kön­nen, dass man den glei­chen Komfort aber nicht beim ei­ge­nen Blog hat. Da muss ich im­mer den Button ein­bau­en. Vereinfachen könn­te man das zum Beispiel über so ei­nen Test, wie die Bestätigung bei den Google Webmastertools: Ein ex­tra Meta-Tag oder ei­ne Datei mit ei­nem be­stimm­ten Namen auf dem Server. Und schon kann man je­de Seite ei­ner Domain flattrn.

Flattr lebt da­von, das mög­lichst vie­le Menschen mit­ma­chen. Ich hat­te den Button raus­ge­schmis­sen, weil er mir kein Geld ge­bracht hat – ich ha­be ihn wie­der in­te­griert, weil es viel­leicht ein we­nig Werbung für Flattr ist und man da­mit ein­fach Danke sa­gen kann. Ich bin mal ge­spannt, wie si­ch der Faktor Geld in Zukunft auf mei­ne Motivation aus­wirkt.

Hast Du no­ch ei­nen Flattr-Account? Nutzt Du ihn? Wozu?

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Pingbacks

  1. Dentaku » So, #flattr für mein Blog ein…

Kommentare

Dentaku

1. Ich ge­hö­re auch zu den Nettozahlern auf flattr (pro Monat 15€ raus und durch­schnitt­li­ch 90ct rein), aber die muss es ja ge­ben, son­st kann das System nicht funk­tio­nie­ren.

2. Mit ei­nem link-Tag mit rel=“payment“ (kann das flattr-WordPress-Plugin er­zeu­gen) im head der Seite schafft es das flattr-Browser-Plugin auch au­to­ma­ti­sch und oh­ne sicht­ba­ren Button.

Jörn

Ich zah­le zwar auch je­den Monat im Verhältnis zwi­schen Einnahmen und Ausgaben kräf­tig drauf, will aber trotz­dem nicht mit flattrn auf­hö­ren. Ich flatt­re sehr ge­zielt Dinge, die mir et­was brin­gen. Podcasts, Apps und Blogs un­ter­stüt­ze ich der­zeit mit ins­ge­samt 2 € im Monat. Davon aber bis­her nur ein Blog mit Subscription, al­so dem Automatik-Klick. Das be­deu­tet na­tür­li­ch auch, dass es durch­aus Monate gibt, in de­nen das gan­ze Budget an nur ei­nen Empfänger geht.

Steffen Voß

Danke für den Tipp mit dem link-Tag, Dentaku! Genau das ha­be ich ge­sucht! Das scheint aber nicht be­son­ders gut do­ku­men­tiert zu sein…

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