Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Selbstdisziplin mit Stützrädern

Steffen Voß

Das Internet ist granatenstark und kunterbunt. Millionen und aber-millionen von Internet-Sites buhlen um die Aufmerksamkeit. Und sie sind immer besser gemacht. Seit – dank Flatrate – nicht einmal mehr der Faktor Geld ein beschränkender ist, wird es immer schwieriger am Rechner zu arbeiten, ohne sich ablenken zu lassen. Das „Invisibility Cloak“ hilft dabei.Im Prinzip sorgt das Tool dafür, dass man auf bestimmten Sites nur am Wochenende und in der Woche nach einer bestimmten Uhrzeit surfen kann. Dabei kann man als Benutzer einstellen, welche Sites das sein sollen und wann man nicht in Versuchung geführt werden will. Surft man nun während der „Sperrstunden“ eine der Sites an, geht ein PopUp auf und sagt: „Du du du! Arbeite mal erstmal. Nachher darfst Du dann machen was Du willst“

Für den Betrieb des Invisibility Cloaks benötigt man den FireFox Browser und die Erweiterung GreaseMonkey. Ist beides installiert, lässt sich auch das Wächter-Script einbinden.

Da sich das Invisibility Cloak an und ausschalten lässt, ist die errichtete Hürde nicht allzu groß, aber trotzdem bekommt man schon beim Betreten einer Site ein schlechtes Gewissen und fängt vielleicht gar nicht er an, sich alle die tollen Sachen anzugucken, die man ohnehin niemals alle sehen können wird.

Links:
Invisibility Cloak
GreaseMonkey

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