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Summer in the city

Man weiss wohl tatsächlich erst, was von Wert ist, wenn man es vermisst. Ich hatte mich bisher immer nicht für einen grossen Sommer-Fan gehalten. Was da aber seit Wochen vor meinen Fenstern vorbei zieht, verhindert alles, was ich sonst doch gerne im Sommer mache. Gestern war der erste Abend seit Anfang Juni, an dem man wirklich lange draussen sitzen konnte, ohne zu erfrieren oder nass zu werden. Man kann nichtmal jeden Tag einfach alle Türen und Fenster offen stehen lassen, weil man immer befürchten muss, dass einem in 5 Minuten die Hagelkörner das Parkett zerschlagen. Meine Agenda 2004:

1. Auf der Dachterrasse sitzen

2. Grillen

3. Bier / Wein trinken (Silvaner!)

4. Musik hören (später: Neil Diamond)

5. Im Park lesen / Leute glotzen

6. An der Förde Leute glotzen

Sollten diese Ziele nicht auf parlamentarisch-demokratischem Wege erreichbar sein, schlage ich eine Präsidialdiktatur vor. Kandidat: Jörg Kachelmann. Der hat jedenfalls Ahnung vom Wetter.

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