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PSPad – Freier Texteditor

In der aktuellen Folge des Technikwürze-Podcasts ging es um Webeditoren und ihre Features, jedoch kam weder Ultraedit noch PSPad vor. Ultraedit habe ich bis vor Kurzem immer benutzt. Inzwischen bin ich aber auf die freie Alternative PSPad umgestiegen. Dabei erfüllt PSPad fast alle Kriterien, die in dem PodCast angesprochen wurden.In der Entwicklung von Webseiten kommt man mit verschiedensten Quelltesten in Berührung: HTML, CSS, PHP, JavaScript usw. Da ist es sehr hilfreich, wenn man einen Editor hat, der mehr kann als das Notepad, das bei Windows unter „Zubehör“ zu finden ist.

Das wichtigste Feature ist wohl das sogenannte „Syntax Highlightning“ – Die verschiedenen Elemente der Programmiersprachen werden in unterschiedlichen Farben dargestellt. So dass man leichter erkennen kann, wo Variablen, Funktionen usw. zu finden sind. PSPad unterstützt von vorne herein HTML, PHP, Pascal, JScript, VBScript, MySQL, MS-Dos und Perl und kann um weitere Sprachen erweitert werden.

Alle Dateien können in Projekten zusammengefasst werden. Die Dateiübergreifende Suchfunktion findet dann auch im umfangreichsten Code die richtige Stelle. Die Suchen und Ersetzen-Funktion bietet nicht nur die Suche mit Hilfe regulärer Ausdrücke, sondern bietet auch schon einige vorgefertigte Abfragen dieser Art. Immer wieder praktisch finde ich die Funktion, dass markierter Text automatisch in das „Suche“-Feld übernommen wird. Wenn man dann den ersetze-Begriff im Zwischenspeicher hat, kann man diese Aktion in einem Schritt durchführen.

Ein nettes Feature ist die automatische Vervollständigung von Klammern und Anführungszeichen. So kann eigentlich kein Fehler mehr durch unvollständige Klammerpaare entstehen.

Über den eingebauten FTP-Client lassen sich Dateien direkt auf dem Server editieren. Das ist sehr praktisch, wenn man häufiger von verschiedenen Rechnern aus arbeitet. Allerdings sollte man dann besonders vorsichtig sein und Sicherheitskopien anlegen. Sonst kann es leicht sein, dass man eine funktionierende Version einer Datei „zerspielt“.

Daneben hat PSPad ungefähr 1 Million Funktionen, die ich aber alle noch nicht benutzen konnte. Ich denke, der Funktionsumfang sollte in etwa dem von Ultraedit entsprechen.

Links:
PSPad
Webeditoren und ihre Features (PodCast)

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