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ODROID-X: Raspberry Pi Konkurrenz mit Quad-Core Prozessor

ODROID-X
ODROID-X | Foto: hardkernel.com

Die Zahl 350.000 ku­ri­siert. 350.000 Vorbestellungen für den Raspberry Pi in­ner­halb kür­zes­ter Zeit. Die ho­he Nachfrage hat­te si­ch schon kurz nach der Präsentation im letz­ten Jahr ab­ge­zeich­net. Viele Bastler su­chen of­fen­bar nach ei­ner güns­ti­gen und kom­pak­ten Plattform für ihr Hobby. Dabei ist Raspberry Pi gar nicht das er­s­te Projekt die­ser Art ge­we­sen. Der Hersteller ODROID will of­fen­bar auch in die­sem Markt und bie­tet mit dem ODROID-X ein ähn­li­ch gro­ßes Board mit Quad-Core ARM Prozessor für knapp über 100€.

Eine ähn­li­che Entwicklung ha­ben wir auch schon bei den Netbooks ge­se­hen: Damals hat­te Asus mit dem EeePC 701 ei­nen vor al­lem bil­li­gen Rechner auf den Markt ge­bracht, der dann ei­ne neue Geräteklasse be­grün­det hat, die in kür­zes­ter Zeit im­mer bes­se­rer und schnel­le­re Rechner her­vor­ge­bracht hat, bis der Unterschied zum nor­ma­len Laptop kaum mehr zu er­ken­nen war. Ein we­nig riecht das hier nach ei­nem ähn­li­chen Rennen, auch wenn si­ch der ODROID-X de­zi­diert an Android-Entwickler wen­det und der Raspberry Pi eher an Linux-Freunde und vor al­lem Leute, die Programmieren ler­nen wol­len.

Der Vorteil des Rapsberry Pi ist die jetzt schon gro­ße und le­ben­di­ge Community rund um ei­ne stan­dar­di­sier­te, wirk­li­ch bil­li­ge Hardware. Zusätzlich schöpft die Community aus dem gro­ßes Angebot, dass die Linux-Community macht. Ich bin mir nicht si­cher, ob die Android-Community ähn­li­ch um­fang­reich ist.

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Foto: hardkernel.com

Kommentare

Olivia

Für mi­ch bleibt bei der so­ge­nann­ten Billigware ein hart­nä­cki­ger Makel: die Lebensdauer. Gerade mit den Laptops, die ich zu ei­nem Schleuderpreis be­stellt ha­be, konn­te ich bis­her nicht die bes­ten Erfahrungen ma­chen. Auch wenn teu­er nicht gleich gut ist, baue ich fort­an nur no­ch auf an­er­kann­te Markenprodukte. Diese bie­ten ei­ne ho­he Speicherkapazität so­wie ei­ne ein­fa­che Bedienung und zu­ver­läs­si­ge Funktionalität. Da ich tag­täg­li­ch auf mei­nen Rechner an­ge­wie­sen bin, bin ich auch be­reit, da­für ei­ne hö­he­re Investition zu tref­fen.

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