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Kaffee trinken und Musik hören

Im März 2004 er­öff­net in ei­ner der we­ni­gen Fußgängerzonen Amerikas, in Santa Monica, Kalifornien das er­s­te Starbucks „Hear Music Coffeehouse“. Neben dem be­währ­ten Angebot der Seattler Kaffeefirma, kann man hier mit dem Kaffee in der Hand in der CD-Auswahl stö­bern oder si­ch selbst ei­ne CD zu­sam­men­stel­len. Im September die­sen Jahres bin ich selbst dort ge­we­sen und ha­ben das Angebot ge­tes­tet.Wenn man in Santa Monica’s 3rd Street Promenade kommt, fragt man si­ch, war­um Fußgängerzonen in Amerika so rar sind. Gemütlich ist es hier und al­le paar Meter füh­ren Musiker ih­re Künste vor. Springbrunnen und Bänke la­den zum Verweilen ein. Trotzdem kann man si­ch des Reflexes nicht ent­le­di­gen, vor dem Kreuzen der ehe­ma­li­gen Strasse nach rechts und links zu gu­cken. Es wer­den aber kei­ne Autos kom­men!

Entwa in der Mitte der Straße liegt Starbuck’s ers­ter Versuch in Kooperation mit dem Computerhersteller Hewlett-Packard den Musikverkauf von Morgen zu or­ga­ni­sie­ren. Starbucks hat hier den ers­ten „Hear Music Coffeehouse“ er­öff­net. Ein klei­nes Lädchen mit ei­nem Starbuck’s Stand im Eingang und CD-Laden im hin­te­ren Teil.

Hat man si­ch ein Getränk ge­kauft kann man in der Musikauswahl stö­bern. Von ak­tu­el­len Chartalben bis Reggae kann man von al­lem ein biß­chen fin­den. Alle paar Meter steht ein Hörstand mit Kopfhörern, Display und Scanner. Hält man ei­ne CD un­ter den Scanner, sucht der Computer die Musik aus dem Speicher und man aus­wäh­len, wel­ches Lied man hö­ren möch­te. Kein lan­ges Warten an ei­nem Tresen, hin­ter dem mies­ge­laun­te Musikfreaks die ei­ge­ne Auswahl be­mit­lei­den, wenn sie lieb­los die CD in ei­nen der aus­ge­lei­er­ten Vorführplayer schub­sen.

Diese Stände aber gibt es aber auch schon zum Beispiel in Virgin Megastores. Neu ist im „Hear Music Coffeehouse“ der Tresen, an dem man be­quem sit­zend aus dem Computer selbst ein­zel­ne Songs aus­wäh­len kann. Am Ende kann man si­ch ei­ne ei­ge­ne CD zu­sam­men­stel­len und – völ­lig le­gal – bren­nen las­sen. Für 5,99$ be­kommt man die ers­ten 5 Songs plus net­tem Cover. Jeder wei­te­re Song kos­tet dann 1$.

Die Auswahl an Songs ist vor al­lem im ak­tu­el­len Bereich um­fang­reich. Ich selbst war mehr auf der Suche nach Sachen aus den 60ern und 70ern und auch dort nicht ge­ra­de die Megahits. Ich konn­te aber aus ein paar Tim Buckley Songs aus­wäh­len und von Joni Mitchell gab es auch et­was. Bei den Rolling Stones gab es aber zum Beispiel kei­ne Probleme. Dort konn­te man si­ch ei­ne gan­ze Menge Songs an­hö­ren.

Hat man die CD zu­sam­men­ge­stellt und den Brennauftrag er­teilt, muss man no­ch ei­ni­ge Minuten – aber er­staun­li­ch lan­ge – war­ten und be­kommt sie dann mit Pappcover, ei­nem selbst aus­ge­such­ten Cover und den Copyrights aus­ge­hän­digt. Ich ha­be mir ei­ne CD für 12,99$ zu­sam­men­ge­stellt und bin echt be­geis­tert von die­sem Service. Vielleicht lässt si­ch in Zukunft no­ch et­was am Preis ma­chen, denn 12 Lieder ma­chen die CD knapp halb voll, sind aber auch un­ge­fähr der Preis, den ich für ei­ne CD für an­ge­mes­sen hal­te.

Adresse
Hear Music Coffeehouse
1429 3rd Street Promenade
Santa Monica, CA 90401

Links:
starbucks.com

Kommentare

thomas

… doch ich ha­be auch ei­ne idee zum the­ma ca­fe trin­ken … cu so­on, tom/austria/coffee hou­se tra­di­ti­on.

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