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Grüne Äpfel

Green IT: [Update] Apple will nicht mehr grün sein

[Update: Siehe Kom­mentare. In Ergänzung meines älteren Artikels bleibt die Erken­nt­nis, dass sich öffentliche Stellen in den USA schon nach Umwelt-Siegeln bei der Beschaf­fung richten.] Noch vor ein paar Tagen schrieb ich über die nach­haltige Weit­er­en­twick­lung von Smart­phones. Heute lese ich, dass Apple den umgekehrten Weg geht und aus dem Amerikanis­chen Green–IT–Pro­gramm “Elec­tronic Prod­uct Envi­ron­men­tal Assess­ment Tool” (EPEAT) aussteigt. Die Reak­tio­nen lassen nicht auf sich warten: Die Stadt San Fran­cisco hat laut CIO Jour­nal fest­gestellt, dass Apple Lap­tops und Desktop-Computer nicht mehr angeschafft wer­den dür­fen. Dutzende Top-Universitäten, die sich aufer­legt haben, nur nach EPEAT zer­ti­fizierte Geräte anzuschaf­fen, dürften nachziehen. mehr…

Amerikanische Müllhalde

Nachhaltigkeit: Smartphones aus Pappe oder Keramik

2007, 2008, 2009, 2010, 2011 — jedes Jahr gibt es ein neues iPhone. Und jeder, der etwas auf sich hält, muss die neueste Ver­sion des Tele­fons haben. Wer noch eines dieser run­den Mod­elle aus der Anfangszeit hat, wird belächelt. Dabei war der Leben­szyk­lus eines Tele­fons vorher — gebun­den an den Sponsoring-Zyklus der Mobil­funkan­bi­eter noch zwei Jahre. Das ist natür­lich kein Apple-Phänomen. Aber bei Apple fällt es mehr auf, weil Apple mehr Show drum macht und die iPhones immer schon kün­stlich etwas schlechter waren als der aktuelle Stan­dard: Das iPhone 1 kon­nte nicht ein­mal UMTS und die Kam­era mit mick­eri­gen 2 Megapix­eln war soft­ware­seitig nicht in der Lage zu fil­men. “Stop ship­ping hard­ware prod­ucts that are only ‘beau­ti­fully designed,’” fordert Designer Wells Riley mit Blick auf die man­gel­nde Nach­haltigkeit dieser Pro­dukte. mehr…