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	<description>Internet &#38; Kreativität</description>
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		<title>Alu-Käppchen und der böse Staat</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/lupe-612x378.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Medien unter die Lupe nehmen" /></div>“Das Fernsehen macht die Klugen klüger und die Dummen dümmer.”  hat Marcel Reich-Ranicki einmal gesagt. Das gleiche gilt für das Internet. Eigentlich wäre das Internet das ideale Medien: Man hat jederzeit Zugriff auf alle Informationen. Leider hat man auch Zugriff auf schlechte Informationen. Und offenbar können damit viele Menschen nicht umgehen. Mir sind jedenfalls in [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/696/kuratierte-inhalte-statt-user-generated-content/"     class="crp_title">Kuratierte Inhalte statt User Generated Content</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2499/responsive-webdesign-als-standard/"     class="crp_title">Responsive Webdesign als Standard</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2426/journalismus-in-zeiten-des-internets/"     class="crp_title">Journalismus in Zeiten des Internets</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/631/ein-plaedoyer-fuers-eigene-blog/"     class="crp_title">Ein Plädoyer fürs eigene Blog</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2069/technews-aus-der-community/"     class="crp_title">Technews aus der Community</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/lupe-612x378.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Medien unter die Lupe nehmen" /></div><p><cite>“Das Fernsehen macht die Klugen klüger und die Dummen dümmer.”</cite>  hat Marcel Reich-Ranicki einmal gesagt. Das gleiche gilt für das Internet. Eigentlich wäre das Internet das ideale Medien: Man hat jederzeit Zugriff auf alle Informationen. Leider hat man auch Zugriff auf schlechte Informationen. Und offenbar können damit viele Menschen nicht umgehen. Mir sind jedenfalls in letzter Zeit vermehrt Link-Empfehlungen untergekommen, die keinem Qualitätsanspruch entsprechen. Es wäre ja nicht so schlimm — das Internet ist ja auch ein großartiges Meinungsmedium — wenn die Empfehlenden nicht immer Meinung und Fakten verwechseln würden und die Internet-gestützte Empörung nicht zu Nachricht selbst würde.<span id="more-2832"></span></p>
<p>Da war neulich diese <a href="http://landesblog.de/blog/2013/05/01/bose-eu/">Geschichte mit der EU-Saatgutverordnung</a>. Hundertausendfach wurde ein Artikel im deutschsprachigen Internet geteilt, millionenfach gelesen, der kaum Fakten enthielt — auf einer Webseite, die bis dahin noch niemand kannte. Oder dieser Artikel über die “<a href="http://www.nowiasz.de/2013/05/01/die-einkommensteuerluge/">Einkommenssteuerlüge</a>”. Über den bin ich jetzt auch schon in mehreren empörten Empfehlungen gestolpert — obwohl der schon in den Kommentaren widerlegt wird. Diese Artikel passen einfach zu den eigenen Vorurteilen: Die EU reguliert alles zum Schlimmeren und die Systemmedien verschweigen die Wahrheit. Und wenn es darum geht, uns in unserer Meinung bestärken, scheint jedes Mittel recht zu sein. Problematisch wird das an dem Punkt, wo andere Medien wiederum die Empörung aufnehmen und durch halbherzige Berichterstattung noch befeuern.</p>
<p>Das Internet bietet genügend Inhalte, mit denen sich beliebige Welt-Sichten bestätigen lassen. Allerdings sind einige begründeter als andere. Um den Unterschied zu erkennen, muss man kritisch mit den Quellen umgehen. Neulich kursierte ein Artikel über ein <a href="http://dailycurrant.com/2013/04/22/sarah-palin-calls-invasion-czech-republic/">Interview</a> mit der verhinderten <acronym title="United States">US</acronym>–Vizepräsidentin Sarah Palin, die nach dem Anschlag in Boston einen Invasion von Tschechien forderte. Das haben Leute ernst genommen und sich nicht darüber gewundert, dass der Artikel nicht bei den New York Times stand, sondern bei einer Webseite, von der sie noch nie gehört haben. Man traut es ihr zu — deswegen muss es wahr sein. Ein Klick auf die Startseite hätte gereicht, um festzustellen, dass es sich dabei um ein Satire-Magazin handelt. Ähnliches passiert bei der deutschen Satrie-Seite “<a href="http://www.der-postillon.com/">Der Postillion</a>” ständig: Immer wieder postet der die besten Reaktionen auf seine Artikel auf seiner Facebook-Seite. Da haben sehr viele Menschen nicht verstanden, dass es Satire ist.</p>
<p>Im Internet sehen unseriöse Informationen oft seriös aus — weil es technisch relativ einfach ist, eine ordentliche Webseite zu erstellen. Was früher ein schlecht kopiertes Flugblatt in der Fußgängerzone gewesen wäre, muss heute den äußeren Vergleich mit etablierten Medienseiten nicht mehr scheuen. An der Form kann man also die Qualität nicht mehr unbedingt erkennen. Es wird deswegen umso wichtiger, dass man kritisch liest — vor allem, bevor man den Artikel weiterreicht. Man kann ja den klassischen Medien auch einiges Vorwerfen. Nicht alles ist dort gut. Und natürlich gibt es auch gute Blog-Beiträge. Das macht es für kritische Menschen aber noch wichtiger, den Unterschied selbstständig zu erkennen.</p>
<p>Auf der re:publica gab es einen interessanten Vortrag zum Thema “<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rAcxxj7ADsk">Debunking Conspiracy Theories</a>”. Im Laufe der Diskussion wurde ein Dilemma offensichtlich: Wir sind alle kritische Menschen und wir versuchen die Verhältnisse nicht so hinzunehmen, wie sie sind. Wir wollen sie reflektieren und kritisieren. Und es gibt tatsächlich vieles zu kritisieren. Bei vielen Menschen verschwimmt aber die Grenze zwischen berechtigter Kritik und Verschwörungstheorie. Das Problem an Verschwörungstheorien ist, dass sie jegliche Argumentation zu ihrer Wiederlegung integrieren können — zur Not wird der Diskussionspartner einfach zum Agenten der Verschwörer. Eine Gesellschaft kann aber nicht funktionieren, wenn sie sich die Menschen in ihre Filter-Blasen zurückziehen und es keinen breiten Konsens über die Fakten gibt.</p><div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/696/kuratierte-inhalte-statt-user-generated-content/"     class="crp_title">Kuratierte Inhalte statt User Generated Content</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2499/responsive-webdesign-als-standard/"     class="crp_title">Responsive Webdesign als Standard</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2426/journalismus-in-zeiten-des-internets/"     class="crp_title">Journalismus in Zeiten des Internets</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/631/ein-plaedoyer-fuers-eigene-blog/"     class="crp_title">Ein Plädoyer fürs eigene Blog</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2069/technews-aus-der-community/"     class="crp_title">Technews aus der Community</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gamer an der frischen Luft</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 20:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/ingress-612x378.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Ingress Screenshot" /></div>Eine seltsame, neue Energie überflutet die Welt. Sehen kann man sie nur mit einem Smartphone und  einer entsprechenden App. Wer der Meinung ist, dass diese Energie etwas Gutes ist, schließt sich den Erleuchteten an. Die Anderen sind der Widerstand. Und dann geht es raus mit dem Smartphone an die frische Luft, um der eigenen Fraktion [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/692/freie-geodaten-werden-immer-genauer/"     class="crp_title">Freie Geodaten werden immer genauer</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2088/wettervorhersage-im-eigenbau/"     class="crp_title">Wettervorhersage im Eigenbau</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/661/eine-runde-sache/"     class="crp_title">Eine runde Sache</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2063/kamerahalterung-fuer-smartphone-praesentationen/"     class="crp_title">Kamerahalterung für Smartphone-Präsentationen</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/585/openstreetmap-erreicht-den-mainstream/"     class="crp_title">OpenStreetMap erreicht den Mainstream</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/ingress-612x378.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Ingress Screenshot" /></div><p>Eine seltsame, neue Energie überflutet die Welt. Sehen kann man sie nur mit einem Smartphone und  einer entsprechenden App. Wer der Meinung ist, dass diese Energie etwas Gutes ist, schließt sich den Erleuchteten an. Die Anderen sind der Widerstand. Und dann geht es raus mit dem Smartphone an die frische Luft, um der eigenen Fraktion zur Hoheit zu verhelfen. Das in etwa ist der Rahmen des Spiels “<a href="http://www.ingress.com/">Ingress</a>” von Google.<span id="more-2825"></span>Mir hat <a href="https://kaffeeringe.de/315/freie-karten-fuer-freie-buerger/">damals</a> das Kartieren für OpenStreetMap sehr viel Spaß gemacht: Mit jedem Spaziergang wurde die Karte im Internet genauer und vollständiger. Mittlerweile ist <a href="http://osm.org/go/0HsaLKg?layers=Q">OpenStreetMap</a> unglaublich detailliert und genau. Es gibt keinen Grund mehr, mit dem <acronym title="Global Positioning System">GPS</acronym>–Gerät oder dem Smartphone durch die Stadt zu laufen. Ich habe mich deswegen gefreut, dass Google ein Spiel daraus gemacht hat.</p>
<p>Zurzeit muss man nach der Registrierung ein paar Tage bis zur Freischaltung warten, wenn man sich dann einer der beiden Fraktionen angeschlossen hat, kann es losgehen: Verteilt auf der ganzen Welt sind Energieportale — in der Regel sind das Sehenswürdigkeiten. Diese Portale kann man für die eigene Fraktion übernehmen. Man kann die Portale verbinden und mit mehreren dieser Verbindungen kann man Flächen-Felder erzeugen. Mit der Zeit sammelt man Erfahrungspunkte und man bekommt mehr Fähigkeiten, Portale zu übernehmen bzw. zu schützen. Nach vier Tagen bin ich jetzt fast auf Level 4 — es geht bis Level 8. Ich vermute aber, dass es jetzt langsamer geht. Nach Level 8 geht es nur noch um Ruhm und Ehre.</p>
<p>Witzig ist, dass das Spiel einen tatsächlich dazu bringt, hier noch einen kleinen Umweg zu laufen und da noch einen Schlenker zu machen. Man kommt also tatsächlich raus und selbst wenn man nur irgendwo hin gehen will, nimmt man nicht mehr den kürzesten Weg, weil man zwischendurch noch ein paar virtuelle Gegenstände einsammeln kann. Gestern ist mir sogar schon der erste Gegenspieler über den Weg gelaufen: Ich stand gerade vor der Hauptsparkasse und versuchte das Portal an der “<a href="http://www.myheimat.de/kiel/kultur/kinetische-lichtspirale-hermann-goepfert-1971-kiel-m2283358,2440759.html">Lohn– und Preisspirale</a>” zu übernehmen, da kam ein wildfremder, junger Mann zügig auf mich zu: “Neee Neee Neee! Das hab ich doch gerade erst gemacht.” Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich irgendetwas falsch gemacht habe. Aber er hat sich dann schnell in sein Smartphone vertieft, um den Ausgangszustand wieder herzustellen und ich bin weiter gegangen.</p>
<p>Es scheint eine Menge echter Fans zu geben. Es gibt eine Google+ Gruppe für die Erleuchteten in Kiel und allein die hat fast 50 Mitglieder. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich daran auf Dauer Spaß habe. Man kommt später offenbar nur in Gruppen weiter. Und ich hab eigentlich keinen Bock auf Rudel-Action. Außerdem hat das Spiel überhaupt kein Ziel. Die Fraktionen werden immer relativ ausgeglichen groß sein und die Einflusssphären werden immer hin und her gehen. Hat man abends dafür gesorgt, dass sie Innenstadt grün ist, macht sie am Morgen garantiert wieder jemand blau. Die Motivation muss man dann daraus ziehen, dass man gemeinsam Portale auf hohem Level aufbaut und große Felder erzeugt. Neulich hat es jemand geschafft fast ganz Schleswig-Holstein in ein grünes Feld zu fassen. Aber ehrlich: Dazu fehlt mir der Ehrgeiz.</p><div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/692/freie-geodaten-werden-immer-genauer/"     class="crp_title">Freie Geodaten werden immer genauer</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2088/wettervorhersage-im-eigenbau/"     class="crp_title">Wettervorhersage im Eigenbau</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/661/eine-runde-sache/"     class="crp_title">Eine runde Sache</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2063/kamerahalterung-fuer-smartphone-praesentationen/"     class="crp_title">Kamerahalterung für Smartphone-Präsentationen</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/585/openstreetmap-erreicht-den-mainstream/"     class="crp_title">OpenStreetMap erreicht den Mainstream</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kann Arbeit enden?</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 11:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/endederarbeit1-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Joachim Kleske | Foto: Screenshot" /></div>Einer der Schwerpunkte der re:publica 13 war das Thema “Arbeit”. In mehreren Vorträgen ging es darum, wie wir Arbeit und Leben besser unter einen Hut bringen oder wie Unternehmen mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Johannes Kleske wiederum erklärte “Das Ende der Arbeit”. Aber kann Arbeit eigentlich enden? Während Deutschland von der Vollbeschäftigung redet und eine Insel [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/627/lassen-wir-uns-nicht-einsperren/"     class="crp_title">Lassen wir uns nicht einsperren</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2746/irgendwas-mit-bessere-welt/"     class="crp_title">Irgendwas mit “bessere Welt”</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2798/recht-auf-remix/"     class="crp_title">Recht auf Remix</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2063/kamerahalterung-fuer-smartphone-praesentationen/"     class="crp_title">Kamerahalterung für Smartphone-Präsentationen</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/690/doofes-drm/"     class="crp_title">Doofes DRM</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/endederarbeit1-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Joachim Kleske | Foto: Screenshot" /></div><p>Einer der Schwerpunkte der <a href="http://re-publica.de/">re:publica 13</a> war das Thema “Arbeit”. In mehreren Vorträgen ging es darum, wie wir Arbeit und Leben besser unter einen Hut bringen oder wie Unternehmen mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Johannes Kleske wiederum erklärte “<a href="http://youtube.com/watch?v=xPL0vKClCxM">Das Ende der Arbeit</a>”. Aber kann Arbeit eigentlich enden?<span id="more-2813"></span></p>
<p>Während Deutschland von der Vollbeschäftigung redet und eine Insel der Glückseligen zu sein scheint, sieht es im restlichen Europa zum Teil ganz anders aus. In Griechenland, Spanien, Portugal und Italien brennt die Hütte. Viele Menschen haben keine Arbeit und niemand weiß so genau, wo eigentlich neue Arbeit herkommen soll. Kann Griechenland so viele Solarzellen herstellen, dass da tatsächlich eine relevante Anzahl Menschen von leben kann? </p>
<p>Kleske beobachtet, dass immer mehr Aufgaben von Automaten erledigt werden. Das ist nicht nur die Autoproduktion, in der diese Einarm-Roboter die Teile verschweißen. Es gibt Roboter, die auf Kinder aufpassen, den Fussboden saugen, Roboter, die Krieg führen, Autofahren, Aktien handeln, juristische oder medizinische Entscheidungen unterstützen und Sportreporter ersetzen. <acronym title="Dreidimensional">3D</acronym>–Scanner und <acronym title="Dreidimensional">3D</acronym>–Drucker könnten die Fabrikation insgesamt ersetzen. Die Leistungsfähigkeit von Computern steigt exponentiell — und immer mehr Rechenleistung kann immer neue Bereiche menschlicher Tätigkeit ersetzen. “The Economist” stellte deswegen fest:</p>
<blockquote><p>“Technology is no longer creating new jobs at a rate that replaces old ones made obsolete elsewhere in the economy.”</p></blockquote>
<p>Es fallen die Jobs mit mittleren Einkommen weg und es entstehen höchstens Jobs in Bereichen, in denen menschliche Arbeit billiger ist, als die Automatisierung: Im Niedriglohnsektor. Mehr Menschen mit kleinen Einkommen steigern den Bedarf an billigen Produkten und Dienstleistungen, was den Druck auf den Preis der Arbeit weiter erhöht.</p>
<h3>Chance oder Gefahr?</h3>
<p>Kleske diskutiert im Folgenden, ob das eine Gefahr für den Menschen ist: Schon heute, werden Menschen in ihrer Arbeit von Maschinen überwacht und angeleitet. Werden wir zu Marionetten der Maschinen? Oder sollten wir die Arbeit ganz den Maschinen überlassen und uns auf ein Leben als Philosophen einstellen? Es bliebe am Ende die Arbeit übrig, die Maschinen nicht erledigen könnten: Maschinen können zwar Bilder malen und Musik machen — Wenn ich aber Musik von einem bestimmten Künstler hören will, dann kann das echte Erlebnis keine Aufnahme ersetzen. Wenn aber eine Maschine sicherer operiert und oder sicherer fährt, will ich mich nicht mehr vom Menschen kutschieren oder operieren lassen.</p>
<h3>Funktion von Arbeit für den Menschen</h3>
<p>Was aber ist Arbeit eigentlich? In der Sozialpsychologie kennt man die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bedürfnishierarchie">Hierarchie der menschlichen Bedürfnisse</a>: Der Mensch braucht Essen, Trinken und Schlaf. Und dann sucht er sich ein sicheres Plätzchen — ein Dach über dem Kopf. Danach direkt beginnen die sozialen Bedürfnisse: Anerkennung durch andere Menschen. Anerkennung bekommt man in der Regel für eine getane Leistung. </p>
<p>Kann es tatsächlich so weit kommen, dass wir anderen Menschen nichts Gutes mehr tun können, weil <strong>all</strong> unsere Bedürfnisse durch Maschinen erfüllt werden? Das Erbringen von Leistung für andere Menschen ist die Basis unserer Erwerbsarbeit. Dort werde ich nicht nur mit Geld entlohnt, sondern auch mit Anerkennung. Das ist der Grund, warum viele Menschen für wenig Geld arbeiten gehen, statt vielleicht für mehr Geld zu Hause zu bleiben.</p>
<p>Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, dass ich beim Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) skeptisch bin. Das versucht gar nicht mehr, den Menschen einen wertvollen Platz in der Gesellschaft zu geben, sondern finanziert nur das Überleben und eine gewisse Sicherheit und überlässt es den Menschen individuell, sich einen sinnvollen Platz in der Gesellschaft zu suchen. Meiner Meinung nach ist es aber auch eine gesellschaftliche Aufgabe, die Menschen einzubinden. Was sollen denn die Arbeitslosen in Zukunft machen? Bilder malen, die keiner haben will und Lieder singen, die keiner hört? Selbstverwirklichung ist in der Bedürfnishierarchie allerdings die Stufe <strong>über</strong> der sozialen Anerkennung. Vollkommen für sich selbst, kann man also nicht arbeiten und dabei glücklich sein.</p>
<p>Ich denke, dass all jene Jobs wegfallen werden, die die unteren Stufen der Bedürfnispyramide befriedigen: Alles was Herstellung der Grundausstattung des Menschen benötigt wird. Der Mensch bleibt nur dort wichtig, wo Menschen wert darauf legen, dass sich ein Mensch darum kümmert. So wie wir heute zwar Auto fahren, aber manchmal noch wert darauf legen, mit einer Kutsche transportiert zu werden. In Altersheimen könnten Roboter vermutlich alle Jobs übernehmen, die dafür sorgen, dass die Menschen dort überleben. Aber menschlichen Kontakt können sie nicht ersetzen. In Schulen könnte man vermutlich alles durch zentrale Lernprogramme unterrichten lassen und das Verhalten der Schüler elektronisch überwachen — aber würden die Kinder dann lernen, wie Menschen sich verhalten? Dazu kommen natürlich die Nahrungsmittel, die ich von einem bestimmten Produzenten haben will, die Musik, die ich von einer bestimmten Musikerin hören will, das Geschirr, dass ich aus einer bestimmten Hand will. In alle diesen Bereichen wird Arbeit nicht verschwinden, solange Menschen noch Wert auf andere Menschen legen.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li>Johannes Kleske: <a href="http://youtu.be/xPL0vKClCxM">Das Ende der Arbeit — Wenn Maschinen uns ersetzen</a></li>
<li>Homepage: <a href="http://about.me/jkleske">Johannes Kleske</a></li>
<li>Meine Sketchnotes: <a href="https://secure.flickr.com/photos/kaffeeringe/8723260105/">Das Ende der Arbeit</a></li>
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		<title>Gezeichnete Notizen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/sketchnotes-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Sketchnotes | Steffen Voß" /></div>Mein persönliches Highlight auf der re:publica 13 war gleich der allererste Workshop: Anna Lena Schiller und Ralf Appelt führten in die Technik der “Sketchnotes” ein: Gezeichnete Vortragsnotizen. Da passte es gut, dass ich mir ein paar Stifte und Papier eingepackt hatte. Wirklich die perfekte Warm-Up-Session: Gleich zu Beginn mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/2795/gedaempfte-euphorie-in-toller-atmosphaere/"     class="crp_title">Gedämpfte Euphorie in toller Atmosphäre</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/678/kritzeln-hilft/"     class="crp_title">Kritzeln hilft!</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/661/eine-runde-sache/"     class="crp_title">Eine runde Sache</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2813/kann-arbeit-enden/"     class="crp_title">Kann Arbeit enden?</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2798/recht-auf-remix/"     class="crp_title">Recht auf Remix</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/sketchnotes-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Sketchnotes | Steffen Voß" /></div><p>Mein persönliches Highlight auf der <a href="http://re-publica.de/">re:publica 13</a> war gleich der allererste Workshop: <a href="http://annalenaschiller.com/">Anna Lena Schiller</a> und <a href="http://appelt.net/">Ralf Appelt</a> führten in die Technik der “<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sketchnotes">Sketchnotes</a>” ein: Gezeichnete Vortragsnotizen. Da passte es gut, dass ich mir ein paar Stifte und Papier eingepackt hatte.<span id="more-2809"></span></p>
<p>Wirklich die perfekte Warm-Up-Session: Gleich zu Beginn mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops aktiv werden. Jeder bekam einen Block und einen Stift und musste sich nacheinander ein paar Leute suchen, die man jeweils ohne Blick auf das Papier und innerhalb von ein paar Sekunden zeichnen sollte. Die Zeichnungen grenzten natürlich an Krickelkrackel — zum Teil hatten sie aber doch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gegenüber. Auf jeden Fall war das Ziel erreicht: Das Eis war gebrochen und die Angst vor dem weißen Blatt Papier war überwunden.</p>
<p>Danach gab es einige wirklich praktische Tipps, zum schnellen Zeichnen: Einfache Menschen-Figuren und Elemente wie Sprechblasen, Listen, Schilder, Symbole wie Laptops und Smartphones. Dazu gab es viele clevere Tipps: Man muss nicht aufwendig versuchen ein Kino zu zeichnen, ein einfaches Haus mit dem Wort “Kino” drauf reicht.</p>
<p>Zu einem Video eines Vortrags durften wir dann ausprobieren, was wir gelernt haben. Während das noch ein wenig holperig lief, habe ich mich im Laufe der re:publica immer sicherer gefühlt. Denn hoch motiviert ging es danach in die anderen Sessions. Ralf Appelt hat eine ganze Reihe Sketchnotes <a href="http://storify.com/ralfa/rp13-sketchnotes">zusammengetragen</a>. Und meine gibt es unter <a href="http://www.flickr.com/photos/kaffeeringe/sets/72157633438972911/">freier Lizenz bei Flickr</a>.</p>
<p>Die Sketchnotes sind eine wirklich tolle Technik für Notizen: Man muss die ganze Zeit zuhören und durch den Blick auf das Blatt, gibt es praktisch keine Ablenkung. Außerdem muss man sich ständig überlegen, wie die Informationen zusammenhängen und grafisch in ein Verhältnis zueinander gesetzt werden könnten. Man achtet sehr auf Formulierungen wie “Dazu möchte ich <strong>drei</strong> Dinge sagen…” oder “Auf der <strong>einen Seite</strong>…”. Es ist dann faszinierend, wie die Zeichnung sich entwickelt und plötzlich Elemente zusammenwachsen, die man gar nicht zusammen gezeichnet hatte. Am Ende hat man wirklich gute, individuelle Notizen. Ich bin mir nicht sicher, ob irgendwer, der nicht vor Ort war, etwas aus meinen Sketchnotes erfahren würde. Aber ich habe den Eindruck, dass ich die Vorträge jetzt noch einmal selbst halten könnte, denn: <a href="http://kaffeeringe.de/678/kritzeln-hilft/">Kritzeln hilft!</a></p>
<p>Einen Trick möchte ich jetzt noch beisteuern, den ich gerade in Felix Scheinbergers Buch “<a href="http://www.felixscheinberger.de/books/?buch=5">Mut zum Skizzenbuch</a>” gelesen habe: Zeichne einfach, auch wenn es vielleicht nicht gut wird — Du entscheidest selbst, wem Du etwas zeigt. Ohne den potentiellen Betrachter im Hinterkopf lässt es sich wirklich entspannt kritzeln.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li>Wikipedia: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sketchnotes">Sketchnotes</a></li>
<li>Homepage: <a href="http://sketchnotes.de/">sketchnotes.de</a></li>
</ul>
<h3>Meine Sketchnotes</h3>
<p><object width="612" height="459" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkaffeeringe%2Fsets%2F72157633438972911%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkaffeeringe%2Fsets%2F72157633438972911%2F&amp;set_id=72157633438972911&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=124984" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="612" height="459" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=124984" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkaffeeringe%2Fsets%2F72157633438972911%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkaffeeringe%2Fsets%2F72157633438972911%2F&amp;set_id=72157633438972911&amp;jump_to=" allowfullscreen="true" /></object></p><div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/2795/gedaempfte-euphorie-in-toller-atmosphaere/"     class="crp_title">Gedämpfte Euphorie in toller Atmosphäre</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/678/kritzeln-hilft/"     class="crp_title">Kritzeln hilft!</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/661/eine-runde-sache/"     class="crp_title">Eine runde Sache</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2813/kann-arbeit-enden/"     class="crp_title">Kann Arbeit enden?</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2798/recht-auf-remix/"     class="crp_title">Recht auf Remix</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Recht auf Remix</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 13:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Remix]]></category>
		<category><![CDATA[rp13]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/rechtaufremix-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Leonhard Dobusch: &quot;Recht auf Remix!&quot; | Foto: Steffen Voß" /></div>Der Verein Digitale Gesellschaft präsentierte auf der re:publica seine neue Kampagne zu einer kleinen Reform des Urheberrechts, das die Arbeit mit Remixen vereinfachen würden: Recht auf Remix. Normalerweise trifft sich der Verein immer am 1. Dienstag im Monat in der c-base in Berlin. Anlässlich der re:publica hat man den Termin in die Stage 2 verlegt. [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/643/markus-beckedahl-und-die-digitale-gesellschaft/"     class="crp_title">Markus Beckedahl und die Digitale Gesellschaft</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2756/netzpolitik-org-von-lesern-beschimpft/"     class="crp_title">Leser beschimpfen Netzpolitik.org</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/602/landesblog-gestartet/"     class="crp_title">Landesblog gestartet</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/1913/film-rueckblick-2012/"     class="crp_title">Film-Rückblick 2012</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/1793/henry-und-stephan-starten-jurafunktv/"     class="crp_title">Henry und Stephan starten JurafunkTV</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/rechtaufremix-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Leonhard Dobusch: &quot;Recht auf Remix!&quot; | Foto: Steffen Voß" /></div><p>Der <a href="https://digitalegesellschaft.de">Verein Digitale Gesellschaft</a> präsentierte auf der <a href="http://re-publica.de/sessions/netzpolitischer-nachmittag-insideout-digiges">re:publica</a> seine neue Kampagne zu einer kleinen Reform des Urheberrechts, das die Arbeit mit Remixen vereinfachen würden: <a href="http://rechtaufremix.org/">Recht auf Remix</a>. Normalerweise trifft sich der Verein immer am 1. Dienstag im Monat in der c-base in Berlin. Anlässlich der re:publica hat man den Termin in die Stage 2 verlegt.<span id="more-2798"></span></p>
<p>Die meisten Kampagnen der Vergangenheit waren Reaktionen auf ungewollte politische Vorgänge: Gegen Netzsperren, gegen Vorratsdatenspeicherung, gegen ACTA. Die Digitale Gesellschaft will nun selbst in die Offensive gehen und fordert ein “Recht auf Remix”. Mit einigen kleineren Änderungen am Urheber– und Zitatrecht könnten Remixe ähnlich wie Coverversion behandelt werden. Das aktuelle Beispiel von Heinos Album mit Coversongs bekannter, deutschsprachiger Bands zeigt, wie einfach das zur Zeit ist: Statt mit jeder Künstlerin und jedem Künstler einzeln die Rechte klären zu müssen, konnte Heino die Songs einfach aufnehmen und ist nur verpflichtet einen bestimmten Betrag dafür zu bezahlen.</p>
<p>Gelöst werden soll auch das Problem, dass Amateurvideos zum Beispiel auf Youtube gesperrt werden, wenn im Hintergrund der Aufnahme geschützte Musik läuft. Ein bekanntes Beispiel waren die Videos von russischen Autofahrern, die den Komenteneinschlag kürzlich filmten. Im Hintergrund war die Musik aus dem Autoradio zu hören.</p>
<p>Ich finde, dass das einige sehr sinnvolle und machbare Forderungen sind, die Amateuren wie Profis mehr Freiheiten geben und die Urheber fair beteiligen. Außerdem kommt die Netzpolitik damit tatsächlich ein Stück aus der Defensive.</p>
<h3>Fördermitglied werden</h3>
<p>Seit ein paar Wochen bin ich <a href="https://digitalegesellschaft.de/foerdermitglied/">Fördermitglieder</a> bei der Digitalen Gesellschaft — obwohl ich nach der Gründung des Verein ziemlich <a href="http://kaffeeringe.de/643/markus-beckedahl-und-die-digitale-gesellschaft/">skeptisch</a> war. Inzwischen habe ich meine Meinung geändert: Der Verein macht, was der Verein macht. Und das macht er gut. Er ist eine Ergänzung zu dem, was Netzpolitikerinnen und Netzpolitiker in den Parteien auf demokratische Weise erarbeiten. Der Verein macht aus einigen abstrakten, politischen Konzepten Kampagnen und sorgt für Materialien, mit denen man nicht so netzaffine Menschen überzeugen kann.</p>
<p>Für die Fördermitgliedschaft musste ich nicht mehr Seele verkaufen und ich kann jederzeit wieder austreten. Im Moment bin ich aber sehr zufrieden und unterstütze gerne. Vielleicht siehst Du das ja auch so, und probierst es mal aus: <a href="https://digitalegesellschaft.de/foerdermitglied/">Fördermitglied werden</a>.</p>
<h3>Video</h3>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/chZwZ7LoHmI" height="344" width="612" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p><div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/643/markus-beckedahl-und-die-digitale-gesellschaft/"     class="crp_title">Markus Beckedahl und die Digitale Gesellschaft</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2756/netzpolitik-org-von-lesern-beschimpft/"     class="crp_title">Leser beschimpfen Netzpolitik.org</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/602/landesblog-gestartet/"     class="crp_title">Landesblog gestartet</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/1913/film-rueckblick-2012/"     class="crp_title">Film-Rückblick 2012</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/1793/henry-und-stephan-starten-jurafunktv/"     class="crp_title">Henry und Stephan starten JurafunkTV</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gedämpfte Euphorie in toller Atmosphäre</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 13:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[rp13]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/rp13-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="re:publica 13 | Foto: Steffen Voß" /></div>Für drei Tag war Berlin mal wieder der Nabel der Internetwelt: Vom 6.-8. Mai fand im Station die re:publica statt — Die größte Blogger-Konferenz diesseits des Atlantiks. 5000 Konferenzgäste diskutierten in eine Vielzahl Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops über die Zukunft des Netzes. Nach einer Reihe netzpolitischer Rückschläge in den letzten Monaten war die Stimmung inhaltlich [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/2809/gezeichnete-notizen/"     class="crp_title">Gezeichnete Notizen</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/661/eine-runde-sache/"     class="crp_title">Eine runde Sache</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/604/vom-barcamp-zum-miniaturwunderland/"     class="crp_title">Vom BarCamp zum Miniaturwunderland</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2798/recht-auf-remix/"     class="crp_title">Recht auf Remix</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2256/eine-kleine-selbstkritik/"     class="crp_title">Eine kleine Selbstkritik</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/rp13-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="re:publica 13 | Foto: Steffen Voß" /></div><p>Für drei Tag war Berlin mal wieder der Nabel der Internetwelt: Vom 6.-8. Mai fand im Station die <a href="http://www.re-publica.de">re:publica</a> statt — Die größte Blogger-Konferenz diesseits des Atlantiks. 5000 Konferenzgäste diskutierten in eine Vielzahl Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops über die Zukunft des Netzes. Nach einer Reihe netzpolitischer Rückschläge in den letzten Monaten war die Stimmung inhaltlich eher gedämpft. Trotzdem waren es drei spannende Tage in denen ich mit vielen, tollen Menschen gesprochen und viel Neues gelernt habe.<span id="more-2795"></span></p>
<p>Es war meine erste re:publica im ehemaligen Berliner Postbahnhof am Gleisdreieck. Die Räumlichkeiten sind wesentlich offener und freundlicher als die Räume im und um den Friedrichstadtpalast. Das liegt auch daran, dass alles mehr zusammen hängt und man nicht direkt auf der Straße steht, wenn man mal an die frische Luft geht. Über dem Hof des “Station” hatte immer den Flair eines Musikfestivals und das <a href="http://www.re-publica.de/news/und-alle-so-w-lan-yeah"><acronym title="Wireless Local Area Network">WLAN</acronym> funktionierte</a>! Alle drei Tage! Bei 6500 Clients auf einer riesigen Fläche und in vielen verschiedenen Räumen, ist das eine wirklich tolle Leistung.</p>
<p>Die re:publica-App war eine echte Hilfe: Am Tag vor der Reise nach Berlin bin ich alle Sessions einmal durchgegangen und habe alle interessanten Sessions “gefavt” — danach hat mich die App rechtzeitig an diese Sessions erinnert. Ich bin dann auch spontan in andere Sessions gegangen, aber das Grundprogramm stand schon einmal. Ich hätte aber noch ein paar Anregungen für die App:</p>
<ul>
<li>Mir fehlte die Gesamtliste. Das klingt komisch, weil die Liste natürlich sehr lang wäre, aber es ist sehr praktisch, einfach chronologisch alles einmal durchzugehen und Spannendes vorzumerken. So musste ich entweder alle Tage und alle Kategorien oder alle Räume einmal durchgehen. Das war viel hin und her Geklicke.</li>
<li>Mir fehlte eine “Was läuft gleich” Übersicht mit den Sessions, die als nächstes Beginnen</li>
<li>In meiner Favoritenlisten hätte ich mir wiederum gewünscht, dass ich den Tag auswählen kann. Am dritten Tag musste ich relativ weit nach unten blättern.</li>
</ul>
<p>Am Catering kann man nichts aussetzen. Das Essen war lecker und die Preise okay. Ich hätte mir vielleicht einen zusätzlichen Getränkestand gewünscht. Zwischenzeitlich musste man da ganz schön Schlange stehen. Auch zum Thema Kaffee könnte man sich vielleicht noch etwas ausdenken. Vielleicht findet sich da ja auch ein interessanter Sponsor.</p>
<p>Insgesamt war alles wirklich vorbildlich organisiert. Als Speaker hatte ich zum ersten Mal einen kleinen Einblick in die Abläufe “hinter den Kulissen” und auch da wird nichts dem Zufall überlassen: Wir wurden gebeten eine halbe Stunde vor unserer Session an der Bühne zu sein. Dort war jemand, der uns alles Wichtige erklärt hat und mit dem wir letzte Anweisungen besprechen konnten. Uns wurde sogar der Kasten Bier für die Session auf die Bühne gestellt. Dafür dass das überwiegend mit freiwilligen Helferinnen und Helfern umgesetzt wurde, ist das eine echte Leistung.</p>
<p>Danke an alle, die die re:publica möglich gemacht haben: Die Orga, die Helferinnen und Helfer, die Firmen, die finanziell unterstützen und allen anderen, die ich jetzt nicht auf der Liste habe. Danke auch an meine Mit-Ironblogger_innen für unsere schöne Session! Bis zum nächsten Jahr!</p>
<h3>Fotos</h3>
<p><object width="612" height="459" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkaffeeringe%2Fsets%2F72157633454997704%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkaffeeringe%2Fsets%2F72157633454997704%2F&amp;set_id=72157633454997704&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=124984" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="612" height="459" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=124984" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkaffeeringe%2Fsets%2F72157633454997704%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkaffeeringe%2Fsets%2F72157633454997704%2F&amp;set_id=72157633454997704&amp;jump_to=" allowfullscreen="true" /></object></p><div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/2809/gezeichnete-notizen/"     class="crp_title">Gezeichnete Notizen</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/661/eine-runde-sache/"     class="crp_title">Eine runde Sache</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/604/vom-barcamp-zum-miniaturwunderland/"     class="crp_title">Vom BarCamp zum Miniaturwunderland</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2798/recht-auf-remix/"     class="crp_title">Recht auf Remix</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2256/eine-kleine-selbstkritik/"     class="crp_title">Eine kleine Selbstkritik</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Weniger reden, mehr hacken</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 09:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/keyboard-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Tastatur | Foto: Steffen Voß" /></div>42 Stunden konzentrierte Produktivität verspricht der erste Kieler StadtHack. Ein ganzes Wochenende wollen sich Programmiererinnen und Programmierer aus Kiel und Umgebung am 14. — 16. Juni 2013 in der Boschstraße 1 einschließen, um in kleinen Gruppen an Projekten zu arbeiten und zu experimentieren. Am Freitag Nachmittag geht es los: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentieren ihre [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/702/jetzt-anmelden/"     class="crp_title">Jetzt anmelden!</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/1917/empuxa-startet-kielstartups-com/"     class="crp_title">Empuxa startet KielStartups.com</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/654/unglaublich-aber-wahr/"     class="crp_title">Unglaublich aber wahr</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/661/eine-runde-sache/"     class="crp_title">Eine runde Sache</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2825/gamer-an-der-frischen-luft/"     class="crp_title">Gamer an der frischen Luft</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/05/keyboard-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Tastatur | Foto: Steffen Voß" /></div><p>42 Stunden konzentrierte Produktivität verspricht der erste <a href="http://kiel.stadthack.de/">Kieler StadtHack</a>. Ein ganzes Wochenende wollen sich Programmiererinnen und Programmierer aus Kiel und Umgebung am 14. — 16. Juni 2013 in der Boschstraße 1 einschließen, um in kleinen Gruppen an Projekten zu arbeiten und zu experimentieren.<span id="more-2789"></span></p>
<p>Am Freitag Nachmittag geht es los: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentieren ihre Projekt-Ideen. Danach wird abgestimmt, an welchen Projekten die Gruppen arbeiten wollen. Ab 21 Uhr geht es offiziell los: Rund um die Uhr, 42 Stunden. Es gibt Frühstück und abends wird gegrillt. Sonntag um 15 Uhr ist dann Schluss und die Ergebnisse werden präsentiert. Um 18 Uhr können dann alle zufrieden nach Hause gehen. Es geht also nicht darum, zu hacken bis die Augen tränen — Der KielHack soll vor allem Leute zusammen bringen und Spaß machen.</p>
<p>Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Zurzeit sind noch 13 Plätze frei. Wer also noch dabei sein will, sollte schnell zuschlagen. Die Teilnahme ist dank der Sponsoren kostenlos: <a href="http://www.empuxa.com/">empuxa</a>, <a href="http://getbeamapp.com/">BeamApp</a>, <a href="http://northdocks.com/">northdocks</a>, <a href="http://www.cap3.de/">CAP3 softwarekonzeption</a> und <a href="https://weluse.de/">weluse</a>.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li>Homepage: <a href="http://kiel.stadthack.de/">Stadthack Kiel</a></li>
</ul><div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/702/jetzt-anmelden/"     class="crp_title">Jetzt anmelden!</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/1917/empuxa-startet-kielstartups-com/"     class="crp_title">Empuxa startet KielStartups.com</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/654/unglaublich-aber-wahr/"     class="crp_title">Unglaublich aber wahr</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/661/eine-runde-sache/"     class="crp_title">Eine runde Sache</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2825/gamer-an-der-frischen-luft/"     class="crp_title">Gamer an der frischen Luft</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hinter Dir! Ein Dreiköpfiger Affe!</title>
		<link>http://kaffeeringe.de/2774/hinter-dir-ein-dreikoepfiger-affe/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 06:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[George Lucas]]></category>
		<category><![CDATA[LucasArts]]></category>
		<category><![CDATA[Lucasfilm Games]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Entertainment]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/04/3headedmonkey-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Ein drei-köpfiger Affe" /></div>Anfang April wurde das Aus für LucasArts bekannt: Nach über 30 Jahren endet die Geschichte einer Firma, die für eine Vielzahl echter Computerspiel-Klassiker verantwortlich ist. 1982 war der Ableger von George Lucas’ Filmproduktion unter dem Namen “Lucasfilm Games” gegründet worden. Die ersten Titel waren Geschicklichkeitsspiele. Doch die wahren Klassiker sind zwischen 1987 und 1990 entstanden [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/2003/ueberfluessige-game-communities-koennen-mich-mal/"     class="crp_title">Überflüssige Game-Communities können mich mal</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2482/die-webmontag-2012/"     class="crp_title">Die WebMontage 2012</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2609/blogs-haben-keine-lobby/"     class="crp_title">Blogs haben keine Lobby</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/621/blogosphaere-geht-einen-monat-auf-entzug/"     class="crp_title">Blogosphäre geht einen Monat auf Entzug</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2746/irgendwas-mit-bessere-welt/"     class="crp_title">Irgendwas mit “bessere Welt”</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/04/3headedmonkey-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Ein drei-köpfiger Affe" /></div><p>Anfang April wurde das Aus für LucasArts bekannt: Nach über 30 Jahren endet die Geschichte einer Firma, die für eine Vielzahl echter Computerspiel-Klassiker verantwortlich ist. 1982 war der Ableger von George Lucas’ Filmproduktion unter dem Namen “Lucasfilm Games” gegründet worden. Die ersten Titel waren Geschicklichkeitsspiele. Doch die wahren Klassiker sind zwischen 1987 und 1990 entstanden — eine Serie von Point-And-Click-Adventures, die an Fantasie und Detailverliebheit ihres Gleichen suchte.<span id="more-2774"></span></p>
<p><strong>Maniac Manson</strong> ist 1987 erschienen und für mich der Ur-Vater aller Adventures. Das war damals so etwas von spannend und auch ein wenig gruselig für eine 11 oder 12-jährigen.</p>
<p><strong>Zak McKracken and the Alien Mindbenders</strong> war so etwas wie der Nachfolger reichlich abgefahren und es ging um ein zweiköpfiges Eichhörnchen.</p>
<p>1989 — scheiß auf Mauerfall. Wir waren im Indiana Jones Rausch. Der Mann mit dem Hut ist wieder da! Und dann gab es das Ganze auch noch als <strong>Indiana Jones and the Last Crusade: Das Graphic Adventure</strong>. Das war richtig toll umgesetzt und hat den Filmspaß noch einmal deutlich verlängert.</p>
<p>Für <strong>Loom</strong> (1990) muss ich an den <a href="http://www.mericler.de/neustart/2013/04/abgesang-auf-lucasarts-loblied-auf-loom/">Kollegen Ümit</a> verweisen. Das hab ich nie gespielt. Ich glaube ich hab einfach weiter Indiana Jones gespielt.</p>
<p>Aber 1990 kam auch <strong>The Secret of Monkey Island</strong>! Und ich habe gelernt: Rum und Dart passen nicht zusammen. Außerdem ist der dreiköpfige Affe inzwischen zur Kultfigur geworden. Die Rüpel-Gefechte sind legendär.</p>
<p>Alle diese Spiele basieren auf dem “Script Creation Utility for Maniac Mansion” (SCUMM). Das zeichnet sich vor allem durch seine Verb-Gegenstand-Bedienung aus: “Nimm Hammer” — Man konnte verschiedene Aktionen an den Gegenständen in der aktuellen Umgebung anwenden. Beliebte Antwort, die den Spieler zur Verzweiflung brachten: “<cite>Das kann ich nicht tun.</cite>” Gemeinsam ist diesen Spielen auch eine ähnliche Ästhetik, die auch mit den Beschränkungen der damaligen Computer zusammen hing. Die war bunt und ließ viel Platz für Fantasie.</p>
<p>1987 — 1991 ist die große Zeit der Adventures. Das liegt nicht nur an Sierra Entertainment. Gleichzeitig hat zum Beispiel Sierra Entertainment die besseren Teile der “Space Quest” Reihe veröffentlicht, die “Police Quest” Reihe und die besseren Teile der “<a href="http://derbruesseler.tumblr.com/post/48270387665/leisure-suit-larry-nur-ein-schmuddeliges">Leisure Suit Larry</a>” Reihe.</p>
<p>1991 hat sich Lucasfilm Games in LucasArts umbenannt und vor allem Star Wars Spiele und Fortsetzungen der Klassiker produziert. Jetzt gibt es LucasArts nicht mehr. Danke für die vielen, spannenden Stunden.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li>SPIEGEL ONLINE: <a href=" Legendäres Game-Studio LucasArts: Der Untergang der Spiele-Komiker">Legendäres Game-Studio LucasArts: Der Untergang der Spiele-Komiker</a></li>
<li>neustart…: <a href="http://www.mericler.de/neustart/2013/04/abgesang-auf-lucasarts-loblied-auf-loom/">Abgesang auf LucasArts – Loblied auf Loom</a></li>
<li>DerBruesseler: <a href="http://derbruesseler.tumblr.com/post/48270387665/leisure-suit-larry-nur-ein-schmuddeliges">Leisure Suit Larry, nur ein schmuddeliges Computerspiel oder Kult?</a></li>
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		<title>nginx und PHP auf dem Raspberry Pi</title>
		<link>http://kaffeeringe.de/2760/nginx-und-php-auf-dem-raspberry-pi/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 20:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Jaquith]]></category>
		<category><![CDATA[nginx]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>
		<category><![CDATA[phpMyAdmin]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/04/nginx-612x378.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="nginx + PHP auf Raspberry Pi" /></div>WordPress Entwickler Mark Jaquith erzählt in seinem Vortrag “Scaling, Servers, and Deploys — Oh My!” davon, wie er eine Leistungsfähige Webserver-Umgebung mit nginx (“Engine-X”) aufgebaut hat. Nginx soll dabei wesentlich weniger Ressourcen verbrauchen als Apache. Nach meinen Erfahrungen mit dem Apache auf meinem Raspberry Pi, die sich mit APC nur teilweise lösen ließen, dachte ich, dass [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/2075/mehr-power-fuer-php-auf-dem-raspberry-pi/"     class="crp_title">Mehr Power für PHP auf dem Raspberry Pi</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/706/mini-rechner-als-als-remotestorage-webserver/"     class="crp_title">Mini-Rechner als als remoteStorage Webserver</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2083/frisches-debian-fuer-den-raspberry-pi/"     class="crp_title">Frisches Debian für den Raspberry Pi</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2492/administrator-besser-absichern/"     class="crp_title">Administrator besser absichern</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/688/vom-sofa-zur-stereoanlage/"     class="crp_title">Vom Sofa zur Stereoanlage</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/04/nginx-612x378.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="nginx + PHP auf Raspberry Pi" /></div><p>WordPress Entwickler Mark Jaquith erzählt in seinem Vortrag “<a href="http://wordpress.tv/2011/08/20/mark-jaquith-scaling-servers-and-deploys-oh-my">Scaling, Servers, and Deploys — Oh My!</a>” davon, wie er eine Leistungsfähige Webserver-Umgebung mit <a href="http://nginx.org/">nginx</a> (“<em>Engine-X</em>”) aufgebaut hat. Nginx soll dabei wesentlich weniger Ressourcen verbrauchen als Apache. Nach meinen <a href="http://kaffeeringe.de/706/mini-rechner-als-als-remotestorage-webserver/">Erfahrungen</a> mit dem Apache auf meinem Raspberry Pi, die sich mit <a href="http://kaffeeringe.de/2075/mehr-power-fuer-php-auf-dem-raspberry-pi/"><acronym title="Alternative PHP Cache">APC</acronym></a> nur teilweise lösen ließen, dachte ich, dass nginx dem Minirechner vielleicht Beine machen könnte.<span id="more-2760"></span></p>
<p>Der Vortrag von Mark Jaquith hat mich dazu inspririert, dass der Rapsberry Pi vielleicht ein ganz guter, lokaler Entwicklungsserver sein könnte. Zum Einen habe ich ungerne lauter Server-Dienste auf meinem Desktoprechner im Hintergrund laufen. Zum Anderen kann ich auf dem Minirechner auch einfach mal Sachen ausprobieren und wenn es nicht klappt, mach ich ihn einfach wieder platt.</p>
<h3>Webserver: nginx + PHP5</h3>
<p>Zwei Dinge brauche in zunächst:</p>
<ol>
<li>Den eigentlichen Webserver: <a href="http://nginx.org/">nginx</a></li>
<li>Etwas, das <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym> in Webseiten verwandelt. Das ist <a href="http://php-fpm.org/"><acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym>–FPM</a></li>
</ol>
<p>Nginx liefert ausschließlich statische Inhalte aus. <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym>–Aufgaben gibt nginx weiter an den <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym> “FastCGI Process Manager” — der erzeugt aus <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym> statisches <acronym title="HyperText Markup Language">HTML</acronym> und gibt das zurück an nginx zur Auslieferung.</p>
<p>Zunächst solltest Du noch Dein System auf den aktuellen Stand bringen:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br />2<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">apt-get update<br />
apt-get upgrade</div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Dann geht es los:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br />2<br />3<br />4<br />5<br />6<br />7<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">sudo apt-get install nginx php5-fpm php5-cgi php5-cli php5-common<br />
sudo useradd www-data<br />
sudo groupadd www-data<br />
sudo usermod –g www-data www-data<br />
sudo mkdir /var/www<br />
sudo chmod <span style="">775</span> /var/www –R<br />
sudo chown www-data:www-data /var/www</div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Dann muss man den Server konfigurieren:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">sudo nano /etc/nginx/sites-enabled/default</div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Folgende Konfiguration sollte eigentlich direkt funktionieren und kann direkt überkopiert werden. Eine toller Einstieg in die Konfiguration von nginx gibt übrigens die <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/nginx">Wiki-Seite bei ubuntuusers.de</a>.</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br />2<br />3<br />4<br />5<br />6<br />7<br />8<br />9<br />10<br />11<br />12<br />13<br />14<br />15<br />16<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">server <span style="">{</span><br />
listen <span style="">80</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
root /var/www<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
index index.html index.php<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
server_name localhost<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
location / <span style="">{</span><br />
try_files $uri $uri/ /index.php?$args<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
location ~ \.php$ <span style="">{</span><br />
try_files $uri <span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span><span style="color: #660066;">404</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
fastcgi_pass unix:/var/run/php5-fpm.sock<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
fastcgi_index index.php<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
fastcgi_param SCRIPT_FILENAME $document_root$fastcgi_script_name<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
include fastcgi_params<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
<span style="">}</span></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Wenn Du jetzt im Browser die <acronym title="Internet Protocol">IP</acronym> (zB http://192.168.1.99) Deines Raspi aufrufst, sollte der sich mit nginx melden. Dein Webserver-Verzeichnis ist <em>/var/www</em> — wenn Du dort eine Datei <em>info.php</em> anlegst und dort hinein schreibst:</p>
<div class="codecolorer-container php mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br /></div></td><td><div class="php codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap"><span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;?</span> <a href="http://www.php.net/phpinfo"><span style="color: #990000;">phpinfo</span></a><span style="color: #009900;">(</span><span style="color: #009900;">)</span><span style="color: #339933;">;</span></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Dann kannst Du diese Datei im Browser aufrufen: http://192.168.1.99/info.php — Dann solltest Du eigentlich eine Übersicht all Deiner <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym> Einstellungen bekommen.</p>
<h3>MySQL — Die Datenbank</h3>
<p>Nun musst Du ein Datenbank-System installieren, damit Du zum Beispiel WordPress oder ownCloud installieren kannst:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">sudo apt-get install mysql-server php5-mysql</div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Damit installierst Du MySQL und die nötige Brücke, damit <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym> auf die Datenbank zugreifen kann. Während der Installation wirst Du nach einem Passwort gefragt. Mit diesem Passwort kannst Du später Datenbanken anlegen, ändern und löschen.</p>
<p>Lade einmal die <em>info.php</em> in Deinem Browserfenster und such mal nach “mysql” — Du solltest da jetzt einen Treffer haben.</p>
<p>Ich würde Dir jetzt raten, <a href="http://www.phpmyadmin.net">phpMyAdmin</a> zu installieren, damit Du bequem Datenbanken und Benutzer anlegen kannst. Das habe ich leider nicht über die Konsole hinbekommen. Es gibt — anders als zum Beispiel bei WordPress — keinen Link, der immer auf die aktuellste Version zeigt. Deswegen ist das nicht so leicht:</p>
<ol>
<li>Lade die aktuelle Version von phpMyAdmin herunter.</li>
<li>Entpack sie.</li>
<li>Binde den PI in Nautilus an. Mach dazu ein neues Dateifenster in Ubuntu auf und gibt in die Adresszeile sftp://pi@192.168.1.99/ und drück Enter.</li>
<li>Du wirst dann nach Deinem Pi-Passwort gefragt.</li>
<li>Danach kannst Du auf die Verzeichnisse Deines Pi zugreifen. Wechsel in <em>/var/www/</em></li>
<li>Leg ein Verzeichnis phpMyAdmin an.</li>
<li>Kopier die Dateien von phpMyAdmin dort hinein.</li>
</ol>
<p>Wenn Du das gemacht hast, kannst Du unter http://192.168.1.99/phpMyAdmin darauf zugreifen. Du wirst nach Benutzernamen und Passwort gefragt. Das sind die Daten, die Du bei der Installation von MySQL angegeben hast.</p>
<p>Jetzt kannst Du dort einen neuen User anlegen und dem eine neue Datenbank einrichten. phpMyAdmin macht das in einem Schritt.</p>
<p>Installier mit diesen Daten WordPress. Wenn Du damit fertig bist, wirst Du feststellen, dass das WordPress läuft… aber nicht gerade rennt…</p>
<h3>Performance: <acronym title="Alternative PHP Cache">APC</acronym>, Memcached, Varnish</h3>
<p>Erstaunlich finde ich, dass in der Prozessliste, nginx fast nicht auftaucht. Sicher — der kümmert sich nur um die paar Bilder, JavaScripte und <acronym title="Cascading Style Sheets">CSS</acronym>–Dateien. Aber Apache war da immer fleißig dabei. In der Liste steht jetzt nur die <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym>–Engine. Und genau da kann man ansetzen: Aus <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym>–Dateien lassen sich statische Dateien cachen und Daten können zwischengespeichert werden.</p>
<p>Mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_PHP_Cache"><acronym title="Alternative PHP Cache">APC</acronym></a> wird der kompilierte <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym>–Quelltext zwischengespeichert. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Varnish">Varnish</a> ist ein Reverse Proxy, der den Webserver entlastet und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Memcached">Memcached</a> hält Daten im Speicher:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">sudo apt-get install php-apc varnish memcached php5-memcache</div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Im “Wordpress on Raspberry Pi” Blog gibt es eine <a href="http://pi.iluvltd.co.uk/2012/11/raspberry-pi-wordpress-nginx/">Varnish-Config</a>:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">sudo nano /etc/varnish/piwordpress.vcl</div></td></tr></tbody></table></div>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;height:300px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br />2<br />3<br />4<br />5<br />6<br />7<br />8<br />9<br />10<br />11<br />12<br />13<br />14<br />15<br />16<br />17<br />18<br />19<br />20<br />21<br />22<br />23<br />24<br />25<br />26<br />27<br />28<br />29<br />30<br />31<br />32<br />33<br />34<br />35<br />36<br />37<br />38<br />39<br />40<br />41<br />42<br />43<br />44<br />45<br />46<br />47<br />48<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">backend default <span style="">{</span><br />
.host <span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span> <span style="color: #933;">“127.0.0.1″</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
.port <span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span> <span style="color: #933;">“81”</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
acl purge <span style="">{</span><br />
<span style="color: #933;">“localhost”</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
<br />
sub vcl_recv <span style="">{</span><br />
if <span style="">(</span>req.request <span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span><span style="color: #660066;">= </span><span style="color: #933;">“PURGE”</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
if <span style="">(</span>!client.ip ~ purge<span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
error <span style="">405</span> <span style="color: #933;">“Not allowed.”</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
return<span style="">(</span>lookup<span style="">)</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
if <span style="">(</span>req.url ~ <span style="color: #933;">“^/$”</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
unset req.http.cookie<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
<span style="">}</span><br />
sub vcl_hit <span style="">{</span><br />
if <span style="">(</span>req.request <span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span><span style="color: #660066;">= </span><span style="color: #933;">“PURGE”</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
set obj.ttl <span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span><span style="color: #660066;"> 0s</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
error <span style="">200</span> <span style="color: #933;">“Purged.”</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
<span style="">}</span><br />
sub vcl_miss <span style="">{</span><br />
if <span style="">(</span>req.request <span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span><span style="color: #660066;">= </span><span style="color: #933;">“PURGE”</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
error <span style="">404</span> <span style="color: #933;">“Not in cache.”</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
if <span style="">(</span>!<span style="">(</span>req.url ~ <span style="color: #933;">“wp-(login|admin)”</span><span style="">)</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
unset req.http.cookie<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
if <span style="">(</span>req.url ~ <span style="color: #933;">“^/[^?]+.(jpeg|jpg|png|gif|ico|js|css|txt|html|htm)(\?.|)$”</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
unset req.http.cookie<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
set req.url <span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span><span style="color: #660066;"> regsub<span style="">(</span>req.url, </span><span style="color: #933;">“\?.$”</span>, <span style="color: #933;">“”</span><span style="">)</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
if <span style="">(</span>req.url ~ <span style="color: #933;">“^/$”</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
unset req.http.cookie<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
<span style="">}</span><br />
sub vcl_fetch <span style="">{</span><br />
if <span style="">(</span>req.url ~ <span style="color: #933;">“^/$”</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
unset beresp.http.set-cookie<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
if <span style="">(</span>!<span style="">(</span>req.url ~ <span style="color: #933;">“wp-(login|admin)”</span><span style="">)</span><span style="">)</span> <span style="">{</span><br />
unset beresp.http.set-cookie<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
<span style="">}</span><br />
<span style="">}</span></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Und dann noch diese Config.</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">sudo nano /etc/varnish/varnish</div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Im WordPress on Raspberry Pi” Blog steht, dass man folgendes ab ca. Zeile 46 ersetzen soll. Bei mir war die Datei aber leer. Deswegen hab ich das einfach so eingefügt — und es lief danach:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br />2<br />3<br />4<br />5<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap"><span style="color: #000099;">DAEMON_OPTS</span><span style="color: #000066; font-weight:bold;">=</span><span style="color: #933;">”-a 127.0.0.1:80 \<br />
–T localhost:6082 \<br />
–f /etc/varnish/piwordpress.vcl \<br />
–S /etc/varnish/secret \<br />
–s file,/var/lib/varnish/$INSTANCE/varnish_storage.bin,1G”</span></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Schau mal nach: info.php sollte Dir anzeigen, dass memcached, <acronym title="Alternative PHP Cache">APC</acronym> und Varnish installiert sind und zur Verfügung stehen.</p>
<p>Nun kannst Du nginx noch dazu bringen, gzip zu nutzen. Dazu musst Du die Konfiguration bearbeiten:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">sudo nano /etc/nginx/nginx.conf</div></td></tr></tbody></table></div>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br />2<br />3<br />4<br />5<br />6<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">gzip_vary on<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
gzip_proxied any<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
gzip_comp_level <span style="">6</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
gzip_buffers <span style="">16</span> 8k<span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
gzip_http_version <span style="">1.1</span><span style="color: #666666; font-style: italic;">;</span><br />
gzip_types text/plain text/css application/json</div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Zum Abschluss solltest Du den Webserver und <acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym> einmal neu starten:</p>
<div class="codecolorer-container ini mac-classic" style="overflow:auto;white-space:nowrap;border:1px solid #9F9F9F;width:435px;"><table cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td style="padding:5px;text-align:center;color:#888888;background-color:#EEEEEE;border-right: 1px solid #9F9F9F;font: normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;"><div>1<br />2<br /></div></td><td><div class="ini codecolorer" style="padding:5px;font:normal 12px/1.4em Monaco, Lucida Console, monospace;white-space:nowrap">sudo service nginx restart<br />
sudo service php5-fpm restart</div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Jetzt muss Dein WordPress lernen, mit der Umgebung ordentlich zusammen zu arbeiten. Du brauchst dazu zwei Plugins:</p>
<ul>
<li>nginx Compatibility</li>
<li>W3 Total Cache</li>
</ul>
<p>“nginx Compatibility” benötigt keine weitere Konfiguration. Bei W3 Total Cache musst Du drei Dinge einschalten und einstellen:</p>
<ol>
<li>Page Cache: memcached</li>
<li>Object Cache: <acronym title="Alternative PHP Cache">APC</acronym></li>
<li>Varnish: 127.0.0.1</li>
</ol>
<p>Danach sollte Dein WordPress mit einer einigermaßen ordentlichen Geschwindigkeit laufen.</p>
<h3>Ausblick</h3>
<p>Mal sehen, wie es jetzt weiter geht. Es wäre im nächsten Schritt schon einmal gut, wenn ich das Theme in ein Git bekäme und aus dem Git auf die Live-Seite.</p>
<p>Allerdings finde ich die Performance immer noch nicht soo großartig. Vielleicht hilft es ja auch, wenn ich das Webroot-Verzeichnis nicht mehr auf der SD-Karte mit dem System habe. Dann würde ich erst einmal wieder eine externe Festplatte anklemmen.</p>
<p>Hat sonst noch jemand Performance-Tipps?</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li>Homepage: <a href="http://nginx.org/">nginx</a></li>
<li>ubuntuusers.de: <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/nginx">nginx</a></li>
<li>Homepage: <a href="http://php-fpm.org/"><acronym title="PHP: Hypertext Preprocessor (recursive acronym)">PHP</acronym>–FPM</a></li>
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		<title>Leser beschimpfen Netzpolitik.org</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 20:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Höflichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/04/puke-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Kotze" /></div>Blanker Hass und Häme schlägt einem entgegen, wenn man sich die Kommentare unter dem aktuellen Spendenaufruf auf netzpoltik.org anschaut. Bereits vor einiger Zeit hatte Betreiber Markus Beckedahl die unterirdische Kommentarkultur thematisiert — doch diese Reaktionen finde ich überraschend. Seit fast einem Jahrzehnt ist netzpolitik.org Anlaufpunkt für Menschen, die sich für Politik rund um das Internet [...]<div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/2315/kommentare-kommentieren/"     class="crp_title">Kommentare kommentieren?</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/643/markus-beckedahl-und-die-digitale-gesellschaft/"     class="crp_title">Markus Beckedahl und die Digitale Gesellschaft</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/657/spd-laedt-zum-online-antrag-ein/"     class="crp_title">SPD lädt zum Online-Antrag ein</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2707/wie-eine-tupper-party-fuer-verschluesselung/"     class="crp_title">“Wie eine Tupper-Party für Verschlüsselung”</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2798/recht-auf-remix/"     class="crp_title">Recht auf Remix</a></li></ul></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img width="612" height="378" src="http://kaffeeringe.de/wp-content/uploads/2013/04/puke-612x378.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Kotze" /></div><p>Blanker Hass und Häme schlägt einem entgegen, wenn man sich die Kommentare unter dem aktuellen <a href="https://netzpolitik.org/2013/investiere-in-digitale-burgerrechte-unterstutze-netzpolitik-org/">Spendenaufruf auf netzpoltik.org</a> anschaut. Bereits vor einiger Zeit hatte Betreiber Markus Beckedahl die unterirdische <a href="https://netzpolitik.org/2012/einfach-mal-die-kommentare-schliesen/">Kommentarkultur</a> thematisiert — doch diese Reaktionen finde ich überraschend.<span id="more-2756"></span> </p>
<p>Seit fast einem Jahrzehnt ist netzpolitik.org Anlaufpunkt für Menschen, die sich für Politik rund um das Internet interessieren. Durch dieses Blog heißt Netzpolitik überhaupt Netzpolitik. Das alleine ist schon ein Verdienst. Ich bin sicher nicht immer einer Meinung mit den Artikeln — gelegentlich Grenzen sie stark an Polemik. Trotzdem bietet netzpolitik.org einen thematischen Überblick, den keine andere Seite im deutschsprachigen Netz bietet.</p>
<p>Nun haben die Betreiber Markus Beckedahl und André Meister keine Lust mehr, ihre Arbeit dort querzufinanzieren und haben zum Spenden aufgerufen. Und statt sich über die Professionalisierung und auf ein besseres Angebot zu freuen, gibt es in den Kommentaren vor allem Verachtung und Neid.</p>
<p>Man kann ja von netzpolitik.org halten was man will: Mir ist das auch oft zu viel Meinung und zu wenig sachliche Berichterstattung. Warum aber kann man so einen Spendenaufruf nicht einfach ignorieren? Warum hängt man auf netzpolitik.org rum, wenn einem das Blog nicht gefällt? Woher kommt dieser Hass, der überall im Netz zu finden ist?</p>
<p>Ich finde es erstaunlich, dass sich Markus Beckedahl und seine Kolleginnen und Kollegen das seit Jahren antun. Aber damit diese ganzen Kommentar-Freaks noch möglichst lange etwas zum Aufregen haben, werde ich jetzt an netzpolitik.org <a href="https://netzpolitik.org/spenden/">spenden</a>. </p><div class="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge</h3><ul><li><a href="http://kaffeeringe.de/2315/kommentare-kommentieren/"     class="crp_title">Kommentare kommentieren?</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/643/markus-beckedahl-und-die-digitale-gesellschaft/"     class="crp_title">Markus Beckedahl und die Digitale Gesellschaft</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/657/spd-laedt-zum-online-antrag-ein/"     class="crp_title">SPD lädt zum Online-Antrag ein</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2707/wie-eine-tupper-party-fuer-verschluesselung/"     class="crp_title">“Wie eine Tupper-Party für Verschlüsselung”</a></li><li><a href="http://kaffeeringe.de/2798/recht-auf-remix/"     class="crp_title">Recht auf Remix</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
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