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Foto: hoellisch / photocase.com

Tiny Tiny RSSJetzt auch noch der eigene Online-RSS-Reader

Dienstag, 19. April 2011

Irgend­wie macht es mir gerade wie­der rich­tig Spaß einen Cloud-​Dienst nach dem Ande­ren durch eigene Lösun­gen zu erset­zen. Durch einen Tipp von Rowi bin ich auf Tiny Tiny RSS gesto­ßen. Ich hatte mich gerade mit dem Google Rea­der als Ersatz für das Firefox-​Plugin Brief beschäf­tigt und gar nicht daran gedacht, dass es einen gleich­wer­ti­gen, freien RSS-​Reader geben könnte.

Tiny Tiny RSS ist schnell ein­ge­rich­tet (Hoch­la­den, Con­fig anpas­sen, fer­tig) und bie­tet dann eine Ober­flä­che, die dem Google Rea­der sehr ähnlich ist: Links gibt es die Aus­wahl zwi­schen den ver­schie­de­nen Feeds und den ver­schie­de­nen aggre­gier­ten Über­sichts­sei­ten, wenn man die Feeds the­ma­tisch sor­tiert. In der Mitte sieht man dann die ein­zel­nen Posts mit Titel und Inhalt.

Bei Google Rea­der kann man die Feeds per OPML expor­tie­ren — Tiny Tiny RSS impor­tiert sie. Das ein­zige Fea­ture, das natür­lich fehlt, sind die Emp­feh­lun­gen nach dem Motto: „Wenn Sie sich für die­sen Feed inter­es­sie­ren, könnte Sie auch die­ser Feed interessieren.“

Dafür lässt sich die eigene Tiny Tiny RSS–Instal­la­tion im Fire­fox als RSS–Rea­der anmel­den. Klickt man dann einen RSS–Feed an, bie­tet Fire­fox den als Ziel des RSS–Abon­ne­ments an.

Schnell hat man so den Rea­der über­la­den, aber auch bei Tiny Tiny RSS gel­ten meine Tipps zur Bän­di­gung der Infor­ma­ti­ons­flut per RSS. Den einen oder ande­ren Feed hab ich inzwi­schen wie­der raus­ge­schmis­sen. Ins­ge­samt bin ich aber sehr zufrie­den mit mei­nem eige­nen Rea­der.

Links

Foto: hoel­lisch /​pho​to​case​.com

Kommentare

  • gravatar
    Stefan

    19. Apr 2011

    Inter­es­sant, aber warum sich die Mühe mit dem Export der OPML-​Dateien machen und nicht gleich — auch mit dem Desktop-​Client — auf die Google-​Reader Feeds zugrei­fen, habe ich mich gefragt und habe für Win­dows den Feed-​Demon Lite (http://​www​.feed​de​mon​.com) oder Platt­for­mu­n­ab­hän­gig (Adobe Air App ;-) ) den WebRe­a­der (http://​get​we​bre​a​der​.com) gefun­den. Beide grei­fen direkt mit den Google-​Anmeldedaten auf die Feeds des Goog­le­Re­a­der zu und kön­nen diese auch kom­for­ta­bel edi­tie­ren. Vor­teil den ich sehe: Eine zen­trale Ablage aller Feeds im GRe­a­der, die ich von über­all errei­che. Ein Stand in allen Cli­ents ohne Im– und Export.
    Nur mal so als Tipp am Rande.
    Hof­fent­lich wird das hier jetzt nicht mit den gan­zen Links als Spam abge­legt ;-)
    Gruß,
    S.

    ornament
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    Jörg

    19. Apr 2011

    Hm. Lässt sich das auch z.B. mit einem Offline-​Reader synchronisieren?

    ornament
  • gravatar
    Steffen

    19. Apr 2011

    @Stefan: Aber ich wollte doch gerade weg von Google ;-)

    @Jörg: Wozu? Wenn Du nicht ins Netz kommst, kannst Du viele Feeds ja ohne­hin nicht lesen. Ich nutz nur noch rea​der​.kaf​fee​ringe​.de ;-)

    ornament

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