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OpenSocial: Enge Freunde im Web 2.0

 

Samstag, 03. November 2007

Eric hat einen Account bei Flickr, in dem er seine Fotos hoch­lädt und sich mit sei­nen Freun­den dort über Blen­den und Ver­schluss­zei­ten aus­tauscht. Eric hat ein Pro­fil bei Xing, über das er sein beruf­li­ches Netz­werk pflegt und er hat ein Pro­fil bei MyS­pace, mit dem er immer wie­der tolle, neue Musik auf­tut. „Hey,“ sagt Peter, einer der Foto-​Freunde von Flickr, „du bist ja auch bei Xing — füg mich da mal dei­nen Kon­tak­ten hinzu.“ Wenn es nach Google geht soll soet­was mit „Open­So­cial“ bald über­flüs­sig sein: Man hat alle seine Kon­takte von allen Com­mu­nities stän­dig in der Über­sicht — egal, wo man gerade ein­ge­loggt ist. Das Zau­ber­wort lau­tet: OpenSocial

Unter dem Code-​Names „Maka-​Maka“ läuft bei Google das Pro­jekt Open­So­cial. „Maka-​Maka“ ist Hawaii­anisch und bedeu­tet so viel wie „Enge Freunde im Hin­blick auf groß­zü­gi­ges Teilen“.

Mit Open­So­cial soll es mög­lich wer­den, dass Benut­zer ihre Daten frei zwi­schen ver­schie­de­nen Plat­for­men hin– und her­be­we­gen kön­nen. In einem Video kann man sich schon ein­mal anse­hen, wohin die Reise gehen soll. Statt für jede Com­mu­nity eine extra API zu ler­nen, reicht es für den Ent­wick­ler in Zukunft, dass er sich mit Open­So­cial aus­kennt.

Eine Reihe Com­mu­nities haben sich schon für Open­So­cial ent­schie­den (Engage​.com, Fri­ends­ter, hi5, Hyves, imeem, Lin­ke­dIn, MyS­pace, Ning, Ora­cle, orkut, Plaxo, Sales​force​.com, Six Apart, Tianji, Via­deo). Bekann­tes­tes Bei­spiel für Deutsch­land ist Xing. Xing-​Benutzer wün­schen sich schon län­ger über­haupt eine API, um ihre Benut­zer­da­ten ander­wei­tig zu ver­wen­den. Jetzt soll gleich eine Open­So­cial kom­pa­ti­ble API kom­men.

Ob sich Open­So­cial als Stan­dard durch­setzt ist gerade im Hin­blick auf die fort­schrei­tend kri­ti­schere Ein­stel­lung vie­ler Benut­zer gegen­über Google nicht garan­tiert. So schreibt das Google­Watch­Blog:

Über die eigent­li­chen Funk­tio­nen scheint Google völ­lig frei selbst zu ent­schei­den — man hebt sich also mit einem mal direkt über alle Social Net­works und bringt mal eben einen gan­zen Markt unter seine Kon­trolle.

Vor allem ist Open­So­cial aber ein wei­te­rer Ansatz, um die Web 2.0 Welt enger zusam­men­rü­cken zu las­sen.

Links:
Open­So­cial API
Ein­füh­rungs­vi­deo
Mak­aMaka, tech­Crunch
XING will sup­port Open­So­cial
Open Social Doku live, na und? Mil­li­ar­den­busi­ness?, Basic Thin­king Blog

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