Keine Staus, Kein Stress, Keine Kompromisse. Irgendwie sind aber beide Kinder ihrer Generation. Der eine ist aufgewachsen im Berliner Märkischen Viertel (MV!) — einer der größten Großwohnsiedlungen Deutschlands. Hier gibt’s keine Jobs und keine Perspektiven, dafür jede Menge Leute mit schlechtem Einfluss. Aus diesem Umfeld eine halbwegs vernünftige Musikerkarriere zu starten hat schon etwas von der Credibility eines Eminems.
Jeremy dagegen ist Computerkid. „Im Sommer 2003 bin ich über das Internet immer tiefer in den Deutschen Underground HipHop eingestiegen. Ich fing also an auch selber Texte zu schreiben und mich mit anderen „Internet-MCs“ auszutauschen.“ Er ist einer von denen, die sich direkt nach der Schule vor den Rechner klemmen und das Internet nicht nur zum virtuellen Töten oder zum downloaden von MP3s, sondern für ihre persönliches soziales Netzwerk nutzen. In Chats und Foren sucht man sich die Leute, mit denen man am Besten zureckt kommt und führt kreative Ideen zusammen.Als Hausaufgabe habe ich mir nun gesetzt mir zu überlegen, welche Version ich besser finde — Aber vielleicht sind auch einfach beide Kacke, und ich sollte lieber wieder Dylan hören.
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Jeremy’s Homepage
Jeremy — Mein Dorf
Mein Dorf (Maxi CD)





