kaffeeringe.de - Internet und Kreativität

startseite | archiv | bilder | abonnieren

flattr.com

flattr.comWenn der Gefällt-Mir-Button ka-tsching macht…

Freitag, 21. Mai 2010

Schon vor einiger Zeit hatte ich über das neue Micropayment-​System von flattr​.com geschrieben. Mit­tler­weile ver­füge ich über einen Account und test­weise habe ich den flattr-​Button in meine Artikel eingebaut. 

ornament

Zwar ist flattr noch nicht kom­plett öffentlich — es hat aber ger­ade mal zwei Tage von der Reg­istrierung bis zum Invite gedauert. Nach der Anmel­dung muss man min­destens 8,- EUR per Pay­Pal oder Kred­itkarte auf das flattr-​Konto überweisen. Abzüglich der Gebühren von flattr und Pay­Pal, kom­men dann 7,38 EUR im Konto an.

Nun kann man entschei­den, ob pro Monat 2, 5, 10 oder 20 Euro ver­flat­tert wer­den sollen. Ich hab mich für meinen Test für erst ein­mal 2 EUR entsch­ieden. Ich weiß ja noch gar nicht, wer bei flattr teil­nimmt und wen ich damit tat­säch­lich belohnen kann.

Diese 2,- EUR von mir wer­den nun auf die Leute verteilt, die so einen flattr-​Button in ihrer Seite haben und nur dann, wenn ich ihn klicke. Je mehr ich klicke, desto weniger wird ein Klick wert. Ich habe jetzt zum Beispiel schon acht But­tons gek­lickt — das ergibt einen Klick­w­ert von 0,22 EUR. Jeder der Acht But­tonbe­sitzer bekommt also 22 Cent von mir.

Das Like-​Prinzip

Im Prinzip funk­tion­iert der flattr-​Button also wie der „Gefällt-Mir“-Button von Face­book, mit dem Unter­schied, dass bei jedem Klick Geld an die Ersteller der Inhalte fließt.

Ich bin mir sicher, dass bei mir hier keine Reichtümer zusam­men kom­men und ich freue mich schon, wenn mal der Eine oder die Andere überhaupt drauf klickt. Aber ich finde es eigentlich eine ganz schöne Idee, den Leuten, die inter­es­sante Artikel schreiben oder Pod­casts machen, zu zeigen, dass mir das gefällt. Und wenn ich sie dann auch noch unkom­pliziert finanziell unter­stützen kann, ist das noch besser.

Aus­blick

Johnny Häus­sler von Spree­blick ver­mutet nicht ganz unbegründet:

Let­z­tendlich wer­den sich daher via flattr wahrschein­lich Blog­ger gegen­seitig bezahlen, was wiederum gar nicht schlecht sein muss. Doch für rel­e­vante Umsätze wird flattr eine Masse erre­ichen müssen, die über ein paar hun­dert Blog­ger hin­aus geht, ein biss­chen rech­nen macht in diesem Fall ernüchtern­den Spaß.“

Ich kön­nte mir aber vorstellen, dass es Wege geben kön­nte, wie man leichter an einen Account bei flattr kommt. Ich meine damit nicht das Invite-​Verfahren. Ich meine, dass es möglich sein kön­nte, dass sich flattr zum Beispiel mit jeman­den wie Ama­zon oder Ebay zusam­men tut und dass diese Accounts, über die ohne­hin schon Men­schen Geld bezahlen, an flattr ange­bun­den wer­den. Dann wäre es jedem, der bei z.B. bei Ama­zon ein­gel­oggt ist möglich, flattr-​Buttons zu nutzen.

Links

Kommentare



  •  
    gravatar
    Der Brüsseler

    07. Jun 2010

    Erst ein­mal müssen die Blog­ger eigene flattr-​Konten haben… zur Zeit (beta) sind’s um die 17.000, was keine beson­ders Masse ist.

    ornament
  •  
    gravatar
    Der Brüsseler

    07. Jun 2010

    Erst ein­mal müssen die Blog­ger eigene flattr-​Konten haben… zur Zeit (beta) sind’s um die 17.000, was keine beson­ders große oder rel­e­vante Masse ist.

    ornament

Einen Kommentar hinzufügen





 

Werbefreies Blog

Steffen Voß | Steinstraße 5 | 24118 Kiel
Tel.: +49 431 88 88 683
E-Mail: kontakt@kaffeeringe.de
Skype: steffenvoss
Jabber: kaffeeringe@jabber.ccc.de
ICQ: 447639251