kaffeeringe.de - Internet und Kreativität

startseite | bilder | abonnieren

Cloud in Kiel Signet

Neu in KielCloud-Computing selbst gemacht

Sonntag, 07. Februar 2010

Am 2. Feb­ruar 2010 hat sich in den Räu­men des Toppoint e.V. in Kiel der Arbeit­skreis Cloud‐​Computing gegrün­det. Das Ziel: Der Auf­bau eigener Cloud‐​Services. Zum Auf­takt waren ein gutes Dutzend anwe­send, als Ini­tia­tor Hin­nerk Haardt die zugrun­dele­gende Tech­nik erk­lärte, einen Überblick über den Cloud‐​Computing Markt gab und die vorhan­dene Hard­ware vorstellte.

ornament

Cloud‐​Computing ist die Kom­bi­na­tion von bes­timmten Tech­nolo­gien auf ver­schiede­nen Ebe­nen: Aus der Anwen­der­sicht, bedeutet es, dass Soft­ware immer weniger auf dem heimis­chen Rech­ner und viel mehr im Netz auf Servern läuft. Der Zugriff auf diese Pro­gramme erfolgt dann per Browser — es ist also fast egal, mit welchem Endgerät man zugreift, wichtig ist der Inter­net­zu­gang und ein aktueller Browser. 

Diese Pro­gramme laufen nicht mehr auf einem bes­timmten Server, wie zum Beispiel Web­server bisher. Stattdessen hat der Cloud‐​Computing Anbi­eter seine Server so ver­netzt, dass dem Benutzer nur noch der Gegen­wert einer „Rech­nere­in­heit“ ange­boten wird. Die Leis­tung wird dann aus dem Rech­n­er­netz geholt. Der Vorteil ist hier vor allem, dass man sich flex­i­bel mehr Server dazuschal­ten kann, die dann pro Stunde abgerech­net wer­den. Einige Auf­gaben benöti­gen in kurzer Zeit viel Rechen­leis­tung: Dafür kann man sich kurzzeitig mehrere hun­dert Rech­nere­in­heiten mieten und danach wieder abschalten. 

Die pri­vate Cloud 

Natür­lich kann man sich nur hun­derte von Rech­nere­in­heiten mieten, wenn der Anbi­eter so viele Rech­ner auch hat — das Pro­jekt in Kiel startet natür­lich kleiner: Der Top­point e.V. hat einige gebrauchte Server gekauft. Die wer­den jetzt mit Fest­plat­ten aus­ges­tat­tet und lauf­fähig gemacht. Die freie Soft­ware „Euca­lyp­tus“ ermöglicht die Ver­wal­tung der Ressourcen als Cloud und so wird nach und nach eine Cloud aufge­baut. Die nöti­gen Plätze in einem Rechen­zen­trum sind vorhan­den, so dass eine gute Anbindung und eine durchge­hende Stor­mver­sorgung sichergestellt ist. 

Sobald die Cloud ver­lässlich läuft, sollen ver­schiedene Dien­ste ange­boten wer­den: Für viele Dien­ste in kom­merzieller Hand gibt es freie Alter­na­tiven, die hier zum Ein­satz kom­men sollen. Der Vorteil ist die Gewis­sheit, dass die Daten weit­er­hin in der eige­nen Hand sind und nicht von einer Firma für andere Zwecke miss­braucht werden. 

Mit­machen!

Bei dem Pro­jekt kann im Prinzip jeder mit­machen: Vom Tech­niker bis zum Anwen­der. Wer also Erfahrun­gen im Umgang mit Cloud Com­put­ing sam­meln will, kann sich gerne bei dem Arbeit­skreis melden. Das Blog dazu find­est Du unter: http://​cloud​.in​-kiel​.de

Links

Weitere Artikel

» Zurück zur Übersicht


Kommentare



Einen Kommentar hinzufügen





 

Werbefreies Blog

Steffen Voß | Steinstraße 5 | 24118 Kiel
Tel.: +49 431 88 88 683
E-Mail: kontakt@kaffeeringe.de
Skype: steffenvoss
Jabber: kaffeeringe@jabber.ccc.de
ICQ: 447639251