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Raspberry Pi: Mini-Rechner als als remoteStorage Webserver

Eigener Screenshot
Eigener Screenshot
Steffen Voß

Frei­heit von den Internet-Monopolen,” ver­spricht das Pro­jekt unhosted. Die Idee: Es ist prak­tisch, die eige­nen Daten im Inter­net jed­erzeit zur Hand zu haben. Es ist doof, dass man die Daten dafür aus den Hän­den geben und bei irgendwelchen Providern lagern muss. Mit dem Rasp­berry Pi, einer exter­nen Fest­platte, einem Web­server, own­Cloud und PageKite kann man seinen eige­nen Server zu Hause betreiben. Zumin­d­est prinzipiell.

Instal­la­tion

Zunächst habe ich auf dem Rasp­berry Pi eine nor­male LAMP-Umgebung instal­liert: Apache, MySQL und PHP5. Mit einer guten Anleitung ist das kein Prob­lem. XAMPP eignet sich dafür übri­gens nicht. Das Paket läuft auf dem ARM–Prozes­sor des Rasp­berry Pi nicht.

Own­Cloud lässt sich dann instal­lieren wie auf einem nor­malen Web­Space: Ein­fach herun­ter­laden, aus­packen, ins Webserver-Verzeichnis ver­schieben und im Browser die IP des Rasp­berry Pi angeben. Der Instal­la­tion­sas­sis­tent richtet dann alles ein. Ich musst nur einige Dateirechte noch manuell nachjustieren.

Pagekite ist ein Ser­vice, der den eige­nen Server unter einer Sub-Domain erre­ich­bar macht. Das Debian-Paket ist schnell instal­liert. Man muss dann nur noch seine Account-Daten angeben und schon ist der Rasp­berry Pi unter seiner pagekite.me–URL erreichbar.

Per­for­mance

Die Per­for­mance des Web­servers ist ziem­lich schlecht. Wirk­lich arbeiten will man damit nicht. Ich habe ein paar Bilder hochge­laden. Die müssen dann von GD umgerech­net und verklein­ert wer­den. Das dauerte ziem­lich lange. Jeder Klick braucht seine Zeit. Und der kleine Rech­ner ist ständig überfordert.

Ich habe dann Lighttpd aus­pro­biert. Lighttpd soll ja flot­ter sein als Apache2. Eine ein­fache Anleitung dazu hatte ich gefun­den. Davor muss man nur den Apache stop­pen und dein­stal­lieren. Einen wesentlichen Performance-Unterschied kon­nte ich allerd­ings nicht ausmachen.

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Kommentare

  1. sycoso:

    Hi,

    danke für die Ein­sicht!
    Ich denke, dass man für das R-Pi einen remoteStorage-Server bräuchte, der nativ läuft. (Von der Idee bin ich eh ein Fan ;-) )
    PHP ist ja eh für Server mit mehr Leis­tung (und mehr RAM!) gedacht, es wun­dert mich nicht, dass das nicht gut läuft :D
    Zu lighttpd: es ist wahr, dass es schneller ist, der Effekt tritt aber nur ein, wenn du ein paar tausend Leute auf deinem Server hast. Bei so weni­gen macht das nichts aus. Ich kön­nte mir sogar vorstellen, dass deine Eng­stelle bei der PHP–library liegt…

    Lg Jan­nis (der ein­fach mal seine Gedanke auf­schreiben wollte^^)

  2. mw:

    welches linux hast du ver­wen­det? rasp­bian, das nor­male debian oder arch?

  3. Steffen:

    @mw Ich hab das nor­male debian squeeze genom­men. Das wurde auf der Home­page emp­fohlen. Und ich wollte keine unnöti­gen Exper­i­mente starten. Erst ein­mal sollte das Ding laufen. Und von der Basis kann ich dann schauen, was ich ausprobiere.

  4. Alternative PHP Cache: Mehr Power für PHP auf dem Raspberry Pi:

    […] auch. Das Wun­der­mit­tel heißt Alter­na­tive PHP Cache (APC). Anders als noch kürz­lich beschrieben, läuft own­Cloud jetzt in einer Geschwin­dig­keit, mit der man […]

  5. Paul:

    was bei mir einen großen per­for­mance boost gebracht hatte war bei der mysql engiene von inn­odb auf myisam zu stellen (und natür­lich db con­vertieren)
    am ende meines pro­jek­tes musste ich aber lei­der die kom­plette mysql db auslagern…frisst ein­fach sau viel leistung

  6. Fabian:

    Ich habe den Rasp­berry Pi nun seit einiger Zeit als greenIT Minis­erver im Pro­duk­tiv­be­trieb und habe das hier mal zusammengefasst:

    http://ownservices.dtdns.net/it_project_miniserver

  7. Entwicklungssserver: nginx und PHP auf dem Raspberry Pi:

    […] hat. Nginx soll dabei wesentlich weniger Ressourcen ver­brauchen als Apache. Nach meinen Erfahrun­gen mit dem Apache auf meinem Rasp­berry Pi, die sich mit APC nur teil­weise lösen ließen, dachte […]

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